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Unser Klima im Wandel
Die Klimakrise bedroht zahlreiche Existenzen

Dürre ist eine jener Klimakatastrophen, die Menschen auf der ganzen Welt immer wieder dazu zwingt, auszuwandern.
  • Dürre ist eine jener Klimakatastrophen, die Menschen auf der ganzen Welt immer wieder dazu zwingt, auszuwandern.
  • Foto: Brot für die Welt
  • hochgeladen von Elisabeth Klein

Extremwetter-Ereignisse häufen sich weltweit. Jedes Jahr werden mehrere Millionen Menschen durch Naturkatastrophen obdachlos und müssen sich woanders eine neue Existenz aufbauen. Durch den Klimawandel bedingte Wetterkatastrophen stehen in einem engen Zusammenhang mit Migrationsbewegungen. 

BEZIRK FREISTADT. Aktuelle Studien belegen, dass der Klimawandel das Risiko für große Migrationsbewegungen deutlich erhöht. Die Zusammenhänge zwischen Klima, Konflikten und Migration seien zwar komplex und mehrdeutig, es stehe jedoch außer Frage, dass Klimakatastrophen wie Überschwemmungen, Hitzewellen und Dürreperioden zu schwierigen Rahmenbedingungen führen und ein häufiges Motiv für Migration sind. Von 1980 bis 2010 stimmen rund 25 Prozent aller gesellschaftlichen Konflikte mit klimatischen Ereignissen wie Hitzewellen und Trockenperioden überein.

Existenzen weltweit in Gefahr

Global gesehen ist der Einfluss des Klimawandels ziemlich „ungerecht“ verteilt: Niedriglohnländer, deren Beitrag zur derzeitigen Klimakrise eher gering war, müssen mit einem Großteil der negativen Einflüsse und Folgen des Klimawandels zurechtkommen. Durch den Anstieg des Meeresspiegels sind vor allem Länder in Ost-, Südost- und Südasien betroffen. Millionen von Menschen könnten dort durch Überflutungen ihre Lebensgrundlage verlieren und gezwungen sein, sich woanders anzusiedeln. Dem Weltklimarat zufolge bedrohen die Folgen des Klimawandels die Sicherheit der Betroffenen, indem sie ihre Lebensgrundlagen gefährden. Dazu gehören Nahrung, Unterkunft, sicheres Trinkwasser und der Schutz vor unmittelbaren Gefahren für die Gesundheit.

"Anpassungen auch bei uns nötig"

„Durch weltweite Anstrengungen zur Minderung der Treibhausgas-Emissionen muss es gelingen, die Folgen des Klimawandels möglichst gering zu halten“, erklärt Johannes Traxler vom Energiebezirk Freistadt. Gleichzeitig müssten im Sinne der Anpassung an den Klimawandel kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen erfolgen, um die mit den Migrationsbewegungen verbundenen Probleme einzudämmen. „Auch in unserer Region ist eine Anpassung an den Klimawandel notwendig, um zukünftig diese hohe Lebensqualität zu gewährleisten“, sagt Traxler.

Bei der Serie „Unser Klima im Wandel“ handelt es sich um eine Kooperation des Energiebezirks Freistadt mit der BezirksRundschau Freistadt. Schreiben Sie Ihre Meinung an office@energiebezirk.at

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