Die Köpfe öffnen für das neue Wohnen

Drei Jahre lang will sich das Mühlviertler Kernland mit dem Thema „Wie wollen wir 2050 leben und wohnen?“ bewusstseinsbildend beschäftigen und wird dabei von Experten unterstützt.
  • Drei Jahre lang will sich das Mühlviertler Kernland mit dem Thema „Wie wollen wir 2050 leben und wohnen?“ bewusstseinsbildend beschäftigen und wird dabei von Experten unterstützt.
  • Foto: Collage: Rupert Hörbst
  • hochgeladen von Roland Wolf

FREISTADT (rw). Mit dem auf drei Jahre ausgelegten Projekt „Neues Wohnen in Gemeinschaft“ will die Leaderregion Mühlviertler Kernland das Bewusstsein schärfen. Und zwar dahingehend, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig Gedanken über das Leben und Wohnen in der eigenen Zukunft zu machen. „Ziel ist es nicht, Wohnungen zu bauen oder in neue Wohnformen zu investieren“, stellt Obmann Erich Traxler, Bürgermeister von Windhaag bei Freistadt, klar. „Wir wollen die Menschen und ihre Bedürfnisse vernetzen, ihnen Informationen zur Verfügung stellen, Ideen bündeln und diese einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.“ Die Auftaktveranstaltung findet am Freitag, 16. Februar, im Salzhof Freistadt statt.

Website bereits online
Schon im Vorfeld des Kick-off ist die Website wohneningemeinschaft.at online gegangen. „Diese virtuelle Plattform wird eine Auseinandersetzung mit dem Thema bewirken und interessierte Menschen dazu motivieren, sich zu informieren, auszutauschen oder konkrete Partner für neue Wohnformen zu finden“, sagt Conny Wernitznig, Geschäftsführerin der Leaderregion Mühlviertler Kernland. Ihr Büro wird sich in den nächsten Jahren um die organisatorische und strategische Abwicklung des Projekts kümmern.

Mit Aufträgen im Projekt wurden folgende Personen bedacht: Theodora Eichinger und Barbara Tröls aus Freistadt, Kurt Prandstetter aus Kefermarkt, Monika Weißengruber aus Waldburg und Annemarie Doppler aus Grünbach. Sie sind Fachleute, die auf viel Know-how im sozialen Bereich zurückgreifen können. „Den Auftakt am 16. Februar im Salzhof möchten wir dazu nutzen, Menschen zusammenzubringen, die sich für das Thema ‚Neues Wohnen in Gemeinschaft‘ interessieren“, sagt Barbara Tröls, eine der Projektkoordinatorinnen. Und ihre Kollegin Theodora Eichinger ergänzt: „Drei Jahre lang werden wir das Thema im Mühlviertler Kernland aufbereiten und die Möglichkeiten bündeln, um Gleichgesinnte in Verbindung zu bringen.“

Dass das Projekt überhaupt zustande kommt, ist den Firmen Holzhaider und Regnis zu verdanken. Sie werden es vorfinanzieren und sich auch inhaltlich einbringen.

DER OFFIZIELLE START
Der offizielle Start für das Projekt „Neus Wohnen in Gemeinschaft“ erfolgt am Freitag, 16. Februar, 16 bis 20 Uhr, im Salzhof Freistadt. Bei dieser Veranstaltung wird der Frage nachgegangen, wie die Menschen im Jahr 2050 leben und wohnen möchten. Nach einem Impulsreferat von Unternehmensberater und Fachhochschul-Professor Anton Karl Riedl zum Thema „Generationenübergreifend wohnen – eine Vision“ werden verschiedene Wohnformen vorgestellt. Mit dabei sind die „Rosa Zukunft“ aus Salzburg, „Nachbarschaftlich wohnen“ aus Garsten, „Lebensgut Miteinander“ aus Rohrbach an der Gölsen (Niederösterreich), die „Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz“ in Wels und last but not least die „Wohnoase“ der Volkshilfe in Freistadt. Wer noch eine interessante Wohnidee hat, kann sich für eine Präsentation per E-Mail unter wohnen@leader-kernland.at anmelden.

Neues Wohnen in Gemeinschaft

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