Eisenbahnkreuzung Trölsberg
Freistadt zeigt sich über ÖBB verwundert

Der Freistädter FPÖ-Stadtrat Harald Schuh und FPÖ-Bezirksparteichef Peter Handlos wollen Klarheit über die Erhaltung des Bahnübergangs in Trölsberg.
  • Der Freistädter FPÖ-Stadtrat Harald Schuh und FPÖ-Bezirksparteichef Peter Handlos wollen Klarheit über die Erhaltung des Bahnübergangs in Trölsberg.
  • Foto: FPÖ
  • hochgeladen von Roland Wolf

FREISTADT. Am 22. Juni dieses Jahres fasste der Freistädter Gemeinderat mit überwältigender Mehrheit den Beschluss, die Eisenbahnkreuzung in Trölsberg beizubehalten und technisch zu sichern. Die Alternative wäre eine Verbreiterung der Überführungsbrücke gewesen, die einen rund zwei Kilometer langen Umweg über die Westumfahrung bedeutet hätte. Demnach müssten landwirtschaftliche Fahrzeuge stets auf die B 38 ausweichen. "Das ist im Sinne der Verkehrssicherheit jedenfalls keine gute Lösung", sagt FPÖ-Stadtrat Harald Schuh.

ÖBB will Gemeinderatsbeschluss nicht akzeptieren

Doch genau zu dieser alternativen Variante könnte es jetzt gegen den Willen der Stadtgemeinde kommen. Denn laut Bürgermeisterin Elisabeth Teufer haben die ÖBB den Beschluss des Gemeinderates nicht akzeptiert und stattdessen einen Antrag auf Auflassung der Eisenbahnkreuzung beim Umweltministerium gestellt. "Das kam insofern sehr überraschend für die Stadtgemeinde, als auch die Variante, die Eisenbahnkreuzung zu erhalten, im Vorfeld sehr konkret mit den ÖBB – inklusive detailliert ausgearbeiteter Kostentragung – verhandelt wurde", sagt Teufer. "Die ÖBB haben bei all diesen Gesprächen der Stadtgemeinde gegenüber niemals angedeutet, dass sie eine der beiden Varianten nicht akzeptieren würden."

Auflassung hätte große Nachteile

Die Bürgermeisterin will sich trotz der überraschenden Wende weiterhin für den Erhalt der Eisenbahnkreuzung einsetzen. "Eine Auflassung hätte gravierende Nachteile für die Landwirte und die dort angesiedelten Betriebe zur Folge." Der freiheitliche Bezirksparteichef Peter Handlos aus Tragwein appelliert an die Freistädter Grünen: "Vielleicht können sie im Ministerium zum Wohle der Freistädter einwirken, damit bei den Vertragsverhandlungen auch der Gemeinderatsbeschluss entsprechend berücksichtigt wird." Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie wird von der grünen Politikerin Leonore Gewessler geleitet.
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(Hinweis: Sobald eine Stellungnahme der ÖBB in dieser Causa eingetroffen ist, werden wir den Text aktualisieren.)

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