Slow-Brewing-Siegel
Freistädter Bier erhält härtestes internationales Gütesiegel

In Österreich tragen insgesamt vier Brauereien das Slow-Brewing-Gütesiegel: Freistädter, Hirter, Stiegl und Trumer.
  • In Österreich tragen insgesamt vier Brauereien das Slow-Brewing-Gütesiegel: Freistädter, Hirter, Stiegl und Trumer.
  • Foto: vogl-perspektive.at
  • hochgeladen von Elisabeth Klein

In Österreich dürfen vier Brauereien das strengste internationale Gütesiegel für Bier – das Slow-Brewing-Siegel – tragen. Dazu zählt auch die Braucommune Freistadt. Langsam gebraute Biere sollen runder schmecken und bekömmlicher sein. 

FREISTADT. Es war der typische Einheitsgeschmack von industriell gebrauten Bieren, der August Gresser dazu brachte, Slow-Brewing aus der Taufe zu heben. „Meine Beziehung zum Lebensmittel Bier ist sehr liebevoll, sehr persönlich", erzählt der Slow-Brewing-Gründer, der das weltweit härteste Bier-Gütesiegel für Bier und Brauerei vergibt. "Deshalb wollte ich schon als Braumeister Bier immer so gut machen, wie es nur geht. Mit Rohstoffen höchster Qualität, aber eben auch mit einer behutsamen Brauweise, die dem Bier guttut.“ In Österreich dürfen nur vier Brauereien dieses Gütesiegel tragen: Freistädter, Hirter, Stiegl und Trumer. Insgesamt gibt es 27 ausgezeichnete Brauereien in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien.

Freistädter Bier setzt auf Transparenz

„Im Prinzip kann sich jede Brauerei für das Slow-Brewing-Gütesiegel bewerben“, erzählt Gresser. In der Praxis müssen die meisten Brauereien jedoch abgelehnt werden, entweder weil sie die strengen Prüf- und Zulassungskriterien für die Biere und die Brauerei nicht erfüllen oder weil sie nicht dazu bereit sind, die nötige Transparenz für den Prüfprozess zu ermöglichen. Biere, die das Gütesiegel tragen, werden monatlich geprüft. Bei den Brauerei-Audits wird das Verhalten hinsichtlich Ethik und Nachhaltigkeit sowie Regionalität genauso unter die Lupe genommen wie die Qualität der Rohstoffe. "Die Biergenießer bekommen durch das Slow-Brewing-Siegel Orientierung und Sicherheit", betont Gresser. 

Slow-Brewer geben ihren Bierspezialitäten die ideale Zeit zum Reifen. Zudem verzichten sie ganz bewusst auf eine nachträgliche Verdünnung des fertigen Biers. Die schonende Brauweise wirke sich aber nicht nur positiv auf den Geschmack aus. Gresser: "Es entstehen auch weniger sogenannte Fuselalkohole als bei beschleunigten Herstellungsverfahren, die oft in der industriellen Massenproduktion zum Einsatz kommen."

Nähere Infos unter slow-brewing.com

Autor:

Elisabeth Klein aus Freistadt

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