BEZIRKSRUNDSCHAU-CHRISTKIND
Jakob träumt von einem "Triride"

Jakob Palmetshofer
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UNTERWEISSENBACH. Jakob Palmetshofer ist ein aufgeweckter Junge. Am liebsten ist der 14-Jährige ständig in Bewegung. „Geduldig sein oder warten sind nicht gerade seine Stärken“, sagt Mama Gudrun mit einem Schmunzeln. „Er mag es, wenn sich was tut, er will immer alles wissen und überall dabei sein.“ Doch überall kann Jakob nicht dabei sein. Aufgrund eines Gendefekts (siehe untenstehenden Artikel)  ist er stark eingeschränkt. Er kann nicht selbstständig gehen und hat keine aktive Lautsprache. Verständlich macht er sich mit Gebärden, einigen Wörtern, die er anlauten kann, und mit Hilfe einer Kommunikations-App am iPad. „Feinmotorische Bewegungen sind ihm nahezu unmöglich“, sagt Papa Stefan.

Aktive Teilnahme am Alltag
Um sich fortzubewegen, nützt Jakob im Alltag einen Rollstuhl. Damit kann er im Haus und auf dem ebenen Gelände rund ums Haus alleine fahren. Für weitere Strecken oder Steigungen muss er geschoben werden. Sein großer Traum ist ein „Triride“, ein Rollstuhl-Zuggerät, das ähnlich funktioniert wie ein E-Bike. „Damit könnte er viel aktiver am Alltagsleben teilnehmen“, sagt Gudrun Palmetshofer-Lesterl. So könnte er die Familie beispielsweise bei Wanderungen begleiten oder zu Oma und Opa fahren, die etwa dreieinhalb Kilometer von der Ortschaft Obermühl entfernt wohnen.

Das Problem: Ein „Triride“ kostet mehr als 8.000 Euro. Geld, das der Familie momentan einfach nicht zur Verfügung steht. Medikamente und Therapien schlagen sich finanziell deutlich zu Buche. Zwei Mal pro Jahr befindet sich Jakob auf Reha in Bad Radkersburg (Steiermark). Dazu kommen regelmäßig Physiotherapien und konduktive Mehrfachtherapien im Förderzentrum Waldhausen (Bezirk Perg). Durch Wachstumsschübe besteht bei Jakob die Gefahr der Muskel- und Sehnenverkürzung. „Darum muss er regelmäßig trainieren“, sagt Papa Stefan.

"Brücke" zwischen Gehirnhälften defekt

UNTERWEISSENBACH. Jakob Palmetshofer hat einen Gendefekt namens „TUBB4A“ mit einer Kleinwurmhypoplasie. Das heißt, die Verbindung zwischen den Kleinhirnhälften ist zu eng. Man kann sich seine Behinderung ungefähr so vorstellen wie die aktuelle Verkehrssituation in Linz. Der Kleinhirnwurm ist die Brücke zwischen den beiden Kleinhirnhälften, die für die gesamte Motorik des Menschen zuständig sind. Es wollen und sollen viele Informationen über die Brücke. Die ist aber zu klein und deshalb kann Jakob seine motorischen Fähigkeiten nur sehr eingeschränkt nutzen bzw. entwickeln und verbessern. Er weiß zwar von vielen Bewegungen, wie sie funktionieren, kann sie aber nicht umsetzen. Das Hinstellen eines leeren Bechers ist beispielsweise ein großes Problem.

ZUR SACHE

Spenden Sie jetzt an den Verein BezirksRundschau-Christkind(*) im Bezirk Freistadt für Jakob Palmetshofer. Zahlscheine liegen ab 22. November in den Raiffeisenbanken auf oder überweisen Sie per Online-Banking:
Verein BezirksRundschau-Christkind
Raiffeisenlandesbank OÖ
IBAN: AT78 3400 0000 0277 7720
SWIFT: RZOOAT2L

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(*Hafenstraße 1-3, 4020 Linz, ZVR 863416870, SO-6854)

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