Jugend soll auf E-Autos abfahren

Elektromobilitätsexperten (v. l.): Andreas Reinhardt (Linz AG), Johannes Aistleitner, Alfred Klepatsch (beide EBF), Markus Kreisel (Kreisel Electric) und Bernhard Kern (Elektromobilitätsclub).
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  • Elektromobilitätsexperten (v. l.): Andreas Reinhardt (Linz AG), Johannes Aistleitner, Alfred Klepatsch (beide EBF), Markus Kreisel (Kreisel Electric) und Bernhard Kern (Elektromobilitätsclub).
  • Foto: Erwin Pramhofer
  • hochgeladen von Roland Wolf

BEZIRK FREISTADT. Mit einem spannenden Projekt startet der Energiebezirk Freistadt (EBF) in das Jahr 2018. Es heißt „E-Youth – Elektromobilität nimmt bei der Jugend Fahrt auf“. Im Fokus des EBF stehen dabei Führerscheinneulinge. 500 von ihnen werden schon während der Ausbildung professionelle Informationen zum Thema vermittelt, um so den Einstieg in die Elektromobilität zu erleichtern. Zu diesem Zweck ging der EBF Kooperationen mit den vier heimischen Fahrschulen Auböck, Mayr, Stumpfl und Donauland ein. Mit an Bord sind außerdem die Linz AG als regionaler Stromversorger, der Elektromobilitätsclub sowie die Klima- und die beiden Energiemodellregionen Freistadt und Sterngartl/Gusental.

Fahrstunde mit E-Auto
Das vom EBF ausgearbeitete Konzept fußt auf drei Säulen. In den Theoriestunden der genannten Fahrschulen wird jeweils eine Unterrichtseinheit zum Themenschwerpunkt E-Mobilität abgehalten. Dabei geben die Vortragenden einen generellen Überblick und zeigen die Wirtschaftlichkeit und Ökologie von strombetriebenen Fahrzeugen auf.

Die zweite Säule: Nach bestandener Führerscheinprüfung und im Rahmen der Mehrphasenausbildung wird eine Fahrstunde mit einem E-Auto angeboten. „Durch diese Maßnahme lernen die Jugendlichen die Vorzüge eines E-Autos kennen und können den Umgang mit einem Automatikgetriebe testen“, sagt EBF-Geschäftsführer Norbert Miesenberger aus Neumarkt. Säule Nummer drei: 50 bis 70 Jugendliche haben die Gelegenheit, ein Jahr lang beim E-Car-Sharing-System „Mühlferdl“ teilzunehmen. Und zwar zu einem reduzierten Preis. Statt 360 Euro können sie ihr neues Mobilitätsverhalten um lediglich 99 Euro in die Praxis umsetzen. „Das ist eine interessante finanzielle Möglichkeit, mobil und unabhängig zu sein, ohne sich ein eigenes Auto leisten zu müssen“, sagt Miesenberger.

Bei den Fahrschulen ist der EBF mit seiner Idee auf offene Ohren gestoßen: Franz Auböck, Thomas Mayr, Werner Hackl (Donauland) und Susanne Klose (Stumpfl) haben sich als glühende Verfechter der E-Mobilität geoutet. Weitere Infos im Internet: energiebezirk.at

Energiebezirk Freistadt

Elektromobilitätsexperten (v. l.): Andreas Reinhardt (Linz AG), Johannes Aistleitner, Alfred Klepatsch (beide EBF), Markus Kreisel (Kreisel Electric) und Bernhard Kern (Elektromobilitätsclub).
Fahrschul-Inhaber Franz Auböck aus Freistadt: „Ich bin sehr froh, dass die Jugendlichen das Thema E-Mobilität auf professionelle Art und Weise vermittelt bekommen. Und ich bin sehr froh, Teil des Projekts sein zu dürfen.“

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