Kinderarmut: näher als gedacht

Mimo-Leiterin Elke Salzbacher achtet darauf, dass die Angebote des Ekiz Freistadt für alle leistbar sind.
  • Mimo-Leiterin Elke Salzbacher achtet darauf, dass die Angebote des Ekiz Freistadt für alle leistbar sind.
  • hochgeladen von Carmen Palzer

FREISTADT. 14.000 Kinder in Österreich können sich einen dringend notwendigen Arztbesuch nicht leisten. 16,3 Prozent der Menschen unter 19 Jahren fehlt das Geld für alltägliche Dinge. Bei der diesjährigen landesweiten Tagung der Eltern-Kind-Zentren (Ekiz) sprach die Armutsexpertin der Volkshilfe Österreich, Manuela Wade, über das Thema „Kinderarmut und Gesundheit“.
"1,2 Millionen Menschen in Österreich sind armutsgefährdet", sagt Wade. "Das entspricht 14 Prozent der Bevölkerung." Die Folgen: Gesundheitliche Probleme und soziale Isolation. „Armutsgefährdete Kinder können häufig keine Geburtstagsparty ausrichten und werden folglich auch zu keiner anderen eingeladen“, sagt Wade.
Auch die Betreuerinnen des Eltern-Kind-Zentrums Mimo in Freistadt nahmen an der Veranstaltung der Familienakademie der OÖ Kinderfreunde teil. „Es ist teilweise schwierig armutsgefährdete Familien auf unser Angebot aufmerksam zu machen", sagt Mimo-Leiterin Elke Salzbacher. "Oft fehlen den Betroffenen sogar die Möglichkeiten für unsere kostenlosen Angebote, weil sie mit ihren Alltagssorgen kämpfen“, sagt Mimo-Leiterin Elke Salzbacher.

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