FRAUENTEICH
"Kostenintensive Räumung nicht nötig"

Frauenteich
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  • Foto: Gemeinde Freistadt
  • hochgeladen von Roland Wolf

FREISTADT. Die technische Abklärung, ob der Frauenteich-Schlamm als „Altlast“ zu qualifizieren und unter dementsprechend strengen und teuren Auflagen zu entsorgen ist, gestaltete sich schwieriger und langwieriger als gedacht. Am 11. Oktober langte die Stellungnahme des Landes Oberösterreich (Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft) im Stadtamt ein.

Bei der jüngsten Sitzung informierte Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer die Mitglieder des Gemeinderates über das Ergebnis. Aus abfallrechtlicher Sicht spreche nichts gegen die Belassung bzw. die Umlagerung der Sedimente im Frauenteich, heißt es in der Stellungnahme des Landes. "Es ist also nicht nötig, den Teich unter sehr kostenintensiven Auflagen vollständig auszuräumen", sagt die Bürgermeisterin. „Auf Basis dessen können wir nun mit den Planungsarbeiten für das künftige Erscheinungs- und Benützungsbild des Frauenteichs beginnen." Paruta-Teufer will das Thema "breit diskutieren" und die Freistädter in die Entscheidung über die Zukunft des Frauenteiches einbeziehen.

Eine von Wiff-Fraktionsobmann Rainer Widmann für 1. März 2020 ins Auge gefasste Volksbefragung wurde vom Gemeinderat abgelehnt. "Schade", sagt Widmann, "das wäre echte Basisdemokratie gewesen."

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