Leserbriefe
Reaktionen zum Bericht über "impfkritische Ärzte"

Aushang vor der Ordination
  • Aushang vor der Ordination
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von Roland Wolf

FREISTADT. Der Beitrag über das impfkritische Ärzte-Ehepaar Walchshofer aus Freistadt vom 19. November hat zahlreiche Reaktionen hervorgerufen. Dem Ärzte-Ehepaar wird für sein Verhalten – Ordination schließen und an einer Protestaktion teilnehmen – große Sympathie entgegengebracht. Die Leserbriefe wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten. Hier können Sie eine Auswahl davon im Original lesen:

Sieglinde Fleischanderl:
"Sehr geehrte Damen und Herren! Ich bin schokiert was in unserem Land Österreich derzeit los ist und über die einseitige Berichterstattung der Medien. Die Medien haben in einer Demokratie eine wichtige Funktion nämlich einer Spaltung der Gesellschaft entgegen zu treten und sich nicht an einer Hetze gegenüber Bürgern zu beteiligen, die das Recht auf FREIHEIT in Anspruch nehmen. Ich bin enttäuscht über den Artikel gegen die Ordination Dr.Walchdofer in Freistadt. Auch ein Ärzte Ehepaar hat das Recht in einem freien Land für seine Interessen einzutreten oder ist Österreich kein freies Land mehr? Österreich ist anscheinend auf dem Weg in eine Diktatur und die Regierung wird von unseren sogenannten unabhägigen Medien unterstützt. Unabhängiger Journalismus und unabhängige Berichterstattung nicht Hetzte gegen die eigene Bevölkerung, das wäre der richtige Schritt in die richtige Richtung. WAS IST LOS MIT DIESEM LAND. Ich bewundere das Ärzte Ehepaar und ihren Mut und stehe voll und ganz hinter der freien Meinungsäußerung und der Freiheit von Entscheidungen der Bürger in diesem Land egal ob Arzt oder nicht."

Sabine Pilz, Neumarkt:
"Guten Tag! In der Freistädter Rundschau vom 19.11.2021 las ich mit Entsetzen den Artikel von Ihrem Redakteur, Herrn Roland Wolf: „Keine Zeit für Patienten, aber für Protestaktion“. Herr Wolf fühlt sich offenbar bemüßigt, eine Ärzteordination in Freistadt hier schamlos zu denunzieren, weil man dort offensichtlich anderer Ansicht ist als der Verfasser des Artikels. Ich wende mich an diese Adresse und nicht an Herrn Wolf persönlich, da in mir noch die Hoffnung lebt, dass es bei der OÖ-Rundschau noch Menschen/RedakteurInnen gibt, für die Demokratie und freie Meinungsäußerung (d.h. auch die freie Meinungsäußerung derer, die eben anders Denken) Werte sind, die als höchstes Gut unserer Gesellschaft gelten und nicht, wie im o.a. Artikel, mit Füßen getreten werden, in einem scheinbaren Bewusstsein, das sich darauf verlässt, auf der „richtigen“, weil mehrheitlichen Seite zu stehen. Ich wünsche mir als Leserin von Ihren RedakteurInnen doch ein gewisses Maß an Anstand und journalistisches Ethos. Denn noch leben wir in einer DEMOKRATIE!"

Siegmar Leitl, Neumarkt:
"Sehr geehrtes Redaktionsteam von meinbezirk.at! Ich habe zufällig den Artikel vom 19.11.21 über die vorübergehende Ordinationsschließung von Dr. Walchshofer, Freistadt gelesen und möchte Ihnen dazu meine Rückmeldung geben. Ich finde es erschütternd und beschämend, dass eine Zeitung die Tatsache, dass ein Arzt seine Ordination für ein paar Stunden schließt, weil er an einer Protestaktion gegen eine Maßnahme, die ihn als Mensch betrifft, teilnimmt, in der dieser Form zum Thema macht! Journalismus sollte zum Ziel haben, zu informieren und nicht zu denunzieren! Wenn der Redakteur eine persönliche Haltung zum Thema Corona-Impfung hat, und die hat er offenkundig, dann ist das seine private Angelegenheit. Weil jemand in dieser Frage nicht seine Haltung teilt, ihn öffentlich zu diffamieren und süffisant darauf hinzuweisen, dass die Ärztekammer bereits informiert sei, ist eine Vorgangsweise, die ich für verwerflich halte. Haltungsjournalismus hat nichts mit wahrem Journalismus zu tun! Und ein an den Pranger-Stellen sollte in einem Land, das für sich in Anspruch nimmt, eine offene Gesellschaft mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung zu sein, ist entschieden abzulehnen. Freunde von mir, die in der ehemaligen DDR aufgewachsen sind, berichten mir, sie fühlten sich genau durch das, was gerade an Vernaderung und Denunziation in den Medien passiert, an ihre Vergangenheit in einem diktatorischen Staat erinnert. Lassen wir es gemeinsam nicht so weit kommen, dass Medien gezielt polarisieren und sich Menschen gegenseitig anfeinden, weil sie unterschiedlicher Auffassung sind. Ich erwarte mir auch von der Rundschau einen konstruktiven Beitrag dazu!"

Romana Wögerer MBA:
"Sehr geehrte Geschäftsführung, sehr geehrter Herr Wolf, ich habe die Bezirksrundschau in der Vergangenheit gern gelesen und geschätzt. Aber der Bericht über die Ordination Walchshofer empört mich zutiefst. "Keine Zeit für Patienten" - wie können Sie so etwas behaupten?!?!? Ich bin selbst Patientin in dieser Ordination und weiß, dass die Walchshofers zu den wenigen Ärzten gehören, die sich für ihre Patienten Zeit nehmen und wo man nicht nach 5 Minuten mit irgendeinem Medikament hinausbefördert wird. Sie sind Ärzte mit Herz und Gefühl und Verständnis für die Ängste ihrer Patienten. Ich finde es zutiefst beschämend, dass Sie sich in Ihrer Zeitung zu so einem Denunziantentum herunterlassen. Es ist traurig, dass sie damit weiter zur Spaltung und zum Hass in der Bevölkerung mit beitragen. Ich werde mich in Zukunft von der Rundschau fernhalten. Trotz allem wünsche ich Ihnen, ein Umdenken und hoffe, dass Sie in Zukunft positive Berichte bringen und verbleibe mit freundlichen Grüßen."

Bianka Käferböck:
"Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr betroffen habe ich Ihren Beitrag über die Schließung der Ordination von Dr. Walchshofer in Freistadt gelesen. Für mich war die Rundschau immer wegen ihrer wertschätzenden und neutralen Berichterstattung ein Vorbild gegenüber anderen Medien und Zeitungsherausgebern. Es tut mir wirklich unendlich leid, dass die Rundschau sich zu solch einer herablassend und für mich zutiefst verachtungswürdigen Berichterstattung hergibt, die für mich nur mit einer öffentlichen Entschuldigung wieder bereinigt werden kann. Ich wünsche mir aus tiefstem Herzen, dass Sie zu so einer Größe fähig sind."

Doris Hannon:
"Ich kenne beide Ärzte persönlich und wurde noch nie von ihnen im Stich gelassen. Sogar im Gegenteil.....beide waren immer sehr kompetent und auch über die Ordinationszeiten für ihre Patienten da! Mit diesem Artikel treiben sie Spaltung voran und verbreiten Unwahrheit. Bitte reihen sie sich nicht in diese lange Liste der Journalisten und Medien ein die das schon zur Genüge machen."

Renate Leitner:
"Sehr geehrte Damen und Herren, Ich lese gerne Ihre Zeitung. Jedoch hat mir dieser Artikel https://www.meinbezirk.at/freistadt/c-lokales/keine-zeit-fuer-patienten-aber-fuer-protestaktion_a5018527 sehr missfallen. Ich finde es wichtig, dass die Medien, die Menschen nicht gegeneinander aufheizen. Wichtig ist in dieser Zeit, Menschen Zuversicht zu geben. Den Artikel finde ich persönlich als Rufschädigung. Ist die freie Meinung nicht erlaubt? Darf das Ärztepaar die Patienten nicht darüber informieren? Aus meiner Sicht sollte Sie die Menschen mit mehr Respekt behandeln."

Samuel Förster:
Sehr geehrte Damen und Herren, Mit Erschrecken, Bedauern und Enttäuschung musste ich nach dem lesen dieses Artikels feststellen, dass die Bezirksrundschau offenbar gefahr läuft, zum tendentiösen Mehrheitsmeinungsverbreiter zu verkommen. Jeder Arzt darf zu neuen medizinischen Vorschriften oder Normen eine andere Haltung haben, als der Gesetzgeber. Ich erwarte mir von einem qualitativen Medium eine neutrale Berichterstattung und hoffe, dass eine etwaige Stellungnahme von Herrn Dr. Martin Walchshofer in einem fairen Rahmen veröffentlicht wird. Alles andere wäre Denunziantentum und das Ende des neutralen Journalismus in der Rundschau."

Mirza Sallaberger:
Guten Tag. Der einseitige und in meinen Augen sehr dämliche Bericht über den Herrn Walchshofer ist eine Frechheit. Dieser Arzt war schon 2 mal mitten in der Nacht bei uns weil unsere Kinder krank waren und hat uns nach 01.00 Nachts geholfen wie kein anderer Arzt und sie berichten dermaßen abstoßend über diesen Menschen weil er für unsere Körperliche SELBSTBESTIMMUNG protestiert. Ich kann es Ihnen ansehen das Ihnen ihr Körper egal ist und das Ihnen auch egal ist was Sie sich von einer DUBIOSEN Firma wie Pfizer in Ihren Körper spritzen. Machen Sie ruhig. Ist ihre Sache. Aber lassen Sie uns in ruhe mit Ihrem Gift. Warum verfassen Sie nicht einen Bericht über Pfizer??? Haben Sie schon mal Strafzahlungen und Pfizer gegoogelt???? Haben Sie schon mal den Vertrag von Pfizer und deren Aussendienstmitarbeiter (auch Politiker gennant) gelesen???? Natürlich nicht. Weil Sie genauso eine Marionette der VERLOGENEN und KORRUPTEN Politafffen sind (...) Ich werde diese Zeitung nie wieder lesen. Hoffentlich beschwert sich unser Papagei nicht wenn wir ihm dieses wertlose Papier als Kotfänger in den Käfig legen. Der hat nämlich auch Anstand im Gegensatz zu Ihnen Herr Wolf."

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