Tiere tot: Opfer rund um die Silvesternacht

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BEZIRK, ST. OSWALD. Die Knallerei zu und nach Silvester ist einigen Tieren zum Verhängnis geworden. "In Freistadt ist ein Hund in Panik vor ein Auto gelaufen und hat damit mit seinem Leben bezahlt. Er war mit seinem Herrchen unterwegs und genau wie er in anleinen wollte, ging neben ihnen ein Knallkörper los. Der Hund erschrak und lief in Panik davon. Beim Überqueren der Straße lief er vor ein Auto. Für ihn kam jede Hilfe zu spät", weiß die Leiterin der Tierschutzstelle Freistadt, Karin Binder. Auch in Liebenau ist ein Hund auf ähnliche Art und Weise umgekommen.
Karin Binder: "In Kefermarkt ist eine Katze vor Schreck auf den Baum, die Feuerwehr musste sie vom Baum holen und sie wurde zu uns gebracht. Mittlerweile konnten die Besitzer ausfindig gemacht werden. Einige Hunde und Katzen sind am nächsten Tag umhergeirrt und mussten wieder zu den Besitzer gebracht werden."
Karin Binder appelliert: "Ich selber habe auch einen Hund, der sich total vor der Schießerei fürchtet und weiß daher, wie schwierig es ist, solche Tiere zu beruhigen.
Allerdings liegt das Problem weniger in der Silvesternacht, für diesen Zeitpunkt kann man diesen Tieren ein Beruhigungsmittel geben und keiner hat Stress. An diesem Tag sollten solche Hunde auch nur an der Leine nach draußen gebracht werden und die Katzen im Haus gelassen werden."
Das Problem liegt laut Karin Binder vielmehr darin, das die Schießereien schon zu Weihnachten anfangen und erst Tage nach Silvester aufhören. Völlig unberechnet für Besitzer und Tiere und daher nicht einzuschätzen. "Das gehört verbote

Einen Schock erlebte die Kaffeerunde am Neujahrsmorgen: Alle vier Laternen des weihnachtlich geschmückten Marktbrunnens waren aus der Verankerung gerissen und am Boden zertrümmert worden. Diese Laternen wurden von Leopold Eder in liebevoller Kleinarbeit angefertigt, und sie leuchteten vom Beginn des Advents bis zum Ende der Weihnachtszeit.
Die acht Kaffeerundenmitglieder sind tief traurig. Sie schmücken den Marktbrunnen bereits seit 20 Jahren zur Freude der Bevölkerung. Vom Erlös des Punschstandls am 1. Adventsonntag wurden im Lauf der Jahre bereits 5000 Euro, hauptsächlich für wohltätige Zwecke in der Gemeinde, gespendet.
Die Kaffeerundenmitglieder appellieren inerster Linie an die jungen Leute: "Bitte helft uns, den oder die Täter auszuforschen. Vielleicht hat ja jemand zugeschaut und im Alkoholdunst der Silvesternacht diese Aktion noch lustig gefunden. Aber wenn noch ein Funke oder ein Rest vom Gewissen vorhanden ist, dann mögen sie zumindest den materiellen Schaden ersetzen!. Mitarbeit beim Anfertigen von neuen Laternen wäre natürlich sinnvoll, denn dann würde ihnen vielleicht klar, wie viel Arbeit in einer einzigen Laterne steckt." Die Mitglieder hoffen natürlich auch auf die Ermittlungen der Polizei.

Autor:

Elisabeth Hostinar aus Freistadt

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