Grillsaison eröffnet
Tipps vom Rinderzüchter aus Schönau

Steaks vom Rind oder Schwein sollten von feinen Fettäderchen durchzogen sein. Dann bleiben sie beim Grillen zart und saftig.
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  • Steaks vom Rind oder Schwein sollten von feinen Fettäderchen durchzogen sein. Dann bleiben sie beim Grillen zart und saftig.
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Sobald die Temperaturen steigen und die Abende lauer werden, werden im Bezirk Freistadt wieder regelmäßig Würstchen und Fleisch auf den Grill gepackt. Damit beim Grillabend nichts schiefgeht, haben wir uns beim Schönauer Rinderzüchter und Grillprofi Jakob Kiesenhofer Tipps eingeholt. 

SCHÖNAU. Der Kohlenerhof von Gundi und Jakob Kiesenhofer ist bekannt für das einzigartige Bio-Wagyu-Rindfleisch. Das unter dem Namen "Kobe-Rind" bekannte Tier kommt aus Japan. Sein Fleisch gilt als besonders schmackhaft und saftig. Jakob Kiesenhofer weiß, wie man "sein" Rindfleisch sowie klassische Grill-Spezialitäten am besten zubereitet und gibt sein Wissen auch regelmäßig in Grill-Kursen weiter. "Achten Sie beim Einkauf auf gute Fleischqualität", rät der Profi. "Es muss nicht immer das teure Filet oder klassische Steak sein. Mit der richtigen Methode und Temperatur lässt sich fast jedes Teilstück am Grill zubereiten." Steaks vom Rind und Schwein sollten nicht zu dünn geschnitten und von feinen Fettäderchen durchzogen sein. Dann bleiben sie auch am Grill zart und saftig.

Grillthermometer verwenden

Besonders beliebt sind Fleischstücke von Rind, Schwein oder Geflügel. Doch alle haben eine andere optimale Kerntemperatur, bei der es zart und saftig bleibt. Kiesenhofer empfiehlt deshalb ein digitales Grillthermometer zu verwenden, um den Garprozess zu überwachen. "Lassen Sie das fertig gegrillte Fleisch unbedingt einige Minuten rasten bevor Sie es anschneiden", so lautet ein weiter Rat vom Schönauer. Am besten eignet sich dafür ein vorgewärmter Teller in einer Styroporbox. Der direkte Kontakt mit Alufolie wird nicht empfohlen. Erwarten Sie viele Gäste und kommt jeder zu einer unterschiedlichen Zeit? Dann ist die Zubereitung mittels "Sous Vide Wasserbad" ideal. Große Fleischstücke wie extra dicke Steaks werden am besten bei indirekter Hitze auf Kerntemperatur gebracht und erst dann kurz bei direkter Hitze angegrillt.

Vorsicht beim Würzen

"Vermeiden Sie bereits fertig gewürztes Fleisch, denn in den Marinaden ist oft Zucker enthalten, welcher dann bei hohen Temperaturen am Grill verbrennt und bitter schmeckt", erklärt Kiesenhofer. Wichtige Faustregel beim Würzen: Immer erst nach dem Grillen pfeffern, da der Pfeffer sehr leicht verbrennt. Mit Salz kann entweder vor dem Grillen oder nachher gewürzt werden. Was den richtigen Griller betrifft, so gibt Kiesenhofer keine Empfehlung ab: "Auf jedem Grillgerät können exzellente Ergebnisse erzielt werden. Eine große Grillfläche hat den Vorteil, dass mehrere Hitzezonen entstehen. Dadurch ist es leichter, mehrere Sachen gleichzeitig zuzubereiten. Bei zu viel Hitze kann schnell reagiert werden." Für viele Modelle gibt es heute auch umfangreiches Zubehör, mit dem sich auch kreative Grillgerichte wie Pommes Frites, Pizza oder Schmorgerichte zubereiten lassen.

Steaks vom Rind oder Schwein sollten von feinen Fettäderchen durchzogen sein. Dann bleiben sie beim Grillen zart und saftig.
Erfolgreiche Rinderzüchter: Jakob und Gundi Kiesenhofer.

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