Benedikt Mühlbachler
Tragweiner genießt Auslandsaufenthalt in den USA

Benedikt Mühlbachler aus Tragwein im Stadion der Seattle Seahawks.
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  • Benedikt Mühlbachler aus Tragwein im Stadion der Seattle Seahawks.
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  • hochgeladen von Roland Wolf

TRAGWEIN. Angefangen hat alles im vorigen Jahr. Damals ist in Benedikt Mühlbachler, Mechatronik-Student an der Johannes-Kepler-Universität, allmählich die Idee gereift, ein Auslandssemester in den USA zu absolvieren. "Da ich aber nie der Typ war, der gerne größere Veränderungen in seinem Leben durchmachen wollte, habe ich lange hin und her überlegt", gibt der 22-jährige Tragweiner zu. 

Mulmiges Gefühl war unbegründet

Doch im August dieses Jahres saß er schließlich im Flieger Richtung Arizona. Seine Wahlheimat ist Flagstaff, eine 76.000 Einwohner zählenden Gemeinde auf 2.000 Metern Seehöhe, rund 60 Minuten südlich des berühmten Grand Canyon. Kurz bevor er zum Universitätsgelände der Northern Arizona University kam, hatte er ein mulmiges Gefühl, schließlich war es das erste Mal, dass er ganz allein und weit weg von zu Hause war. "Werde ich Freunde finden und mich überhaupt einleben können oder doch die Heimat und meine Familie die ganze Zeit vermissen?" Alle Sorgen waren unbegründet: Schon in der ersten Woche schloss er Freundschaften und alle waren überaus nett zu ihm.

Grand Canyon und Seattle Seahawks

Das Gelände der Universität ist riesig. "In Amerika hat gefühlt jede Universität auch ein großes Stadion und es leben fast alle inskribierten Studenten direkt am Campus", erzählt Mühlbachler. "Das Wohnen Tür an Tür mit jungen Menschen aus allen Ecken der Welt ist ein besonders positives Erlebnis." Neben seinem Studium bleibt auch Zeit für Ausflüge. So bezwang der Kicker und Kindertrainer des SC Tragwein-Kamig den Humphrey Peak – mit 3.850 Metern die höchste Erhebung Arizonas. "Für immer in Erinnerung bleiben wird mir der Grand Canyon und der Blick in den Weltraum." Flagstaff ist ein guter Ort, um Sterne zu beobachten. "Hier sah ich die Milchstraße mit freiem Auge – einfach unglaublich!" Auf Sport muss Mühlbachler natürlich nicht verzichten: Statt Fußball steht American Football auf dem Programm. Der junge Mühlviertler feuert die Seattle Seahawks an, in deren Stadien er schon gemeinsam mit 69.999 anderen Fans war. 

"Beste Entscheidung"

Alles paletti in Amerika? "Naja", sagt Benedikt, "das Essen ist nicht für jeden Magen geeignet." Definitiv am meisten vermisst er während seines fünfmonatigen Aufenthalts eine gute Scheibe Brot. Seinen Freunde und Mitstudierenden kann er trotz dieses kleinen Mangels einen Aufenthalt in den USA nur ans Herz legen. "Das war die beste Entscheidung in meinem Leben und sie wird mich für mein weiteres Dasein prägen."

Northern Arizona University


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