Wartberger fand scharfe Granate

WARTBERG, SCHWERTBERG. Am Mittwoch, 28. Juni, fand ein Spaziergänger aus Wartberg ob der Aist in einem Waldstück im Gemeindegebiet von Schwertberg ein kleines, aus der Erde ragendes Metallstück. Er stufte es als Kriegsrelikt ein und alarmierte die Polizei.

Am Donnerstag, 29. Juni, wurde das Relikt von einem Beamten des Entminungsdienstes ausgegraben. Es wurde als 120 Kilogramm schwere Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg identifiziert. Die Granate war noch scharf und mit den Sicherheitseinrichtungen versehen.

Daraufhin wurde im Nahbereich noch eine fünf Zentimeter Wurfgranate gefunden, die ebenfalls aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges stammt. Die Kriegsrelikte wurden mit Hilfe eines Traktors aus dem Wald gebracht und anschließend abtransportiert. Da sich der Fundort in einem eher abgelegenen Waldstück befand, waren keine Absicherungsmaßnahmen notwendig.

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