FPÖ bringt sich für Wahl 2021 in Stellung

Von links: Nikolaus Steininger, Peter Handlos
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  • hochgeladen von Roland Wolf

BEZIRK FREISTADT. Einen Höhenflug erlebt derzeit die FPÖ im Bezirk Freistadt. Zwei Ortsgruppen (St. Oswald und Wartberg) sind in der Ära von Peter Handlos bereits gegründet worden, zwei bis drei andere stehen in der Pipeline. "Es gibt momentan schlimmere Jobs als Bezirksparteiobmann der FPÖ zu sein", sagt der Landtagsabgeordnete aus Tragwein. "Man eilt von einem Wohlfühltermin zum nächsten."

Am Freitag, 1. Februar, findet im Gasthaus Ratzenböck in Erdleiten (Gemeinde Bad Zell) der Bezirksparteitag statt. Dort werden Handlos und seine drei Stellvertreter Peter Hochstöger (Kaltenberg), Alois Lengauer (Königswiesen) und Franz Punz (Grünbach) höchstwahrscheinlich mit großer Mehrheit für die nächsten drei Jahre bestätigt. Am Ende dieser Periode, im Jahr 2021, stehen in Oberösterreich dann Landtags-, Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen an. "Bei den Gemeinderatswahlen wollen wir unsere derzeit 59 Mandate im Bezirk auf 100 aufstocken", sagt Handlos.

Dazu ist es auch notwendig, die Vorfeldorganisationen zu strukturieren. Und tatsächlich hat sich bei den Freiheitlichen Frauen, den Freiheitlichen Arbeitnehmern, der Freiheitlichen Bauernschaft und dem Seniorenring in letzter Zeit einiges getan.

Den größten Coup landete Handlos mit der Bestellung von Nikolaus Steininger zum Bezirksobmann der Freiheitlichen Wirtschaft (FW). Der 35-jährige Pregartner, verheiratet und Vater von zwei Kindern, ist Inhaber eines Ingenieurbüros für Gebäudetechnik und arbeitet im elterlichen Installationsbetrieb als Techniker mit. "Die Freiheitliche Wirtschaft sieht sich als Ansprechpartner für Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe im Bezirk und als Alternative zum ÖVP-Wirtschaftsbund", sagt Steininger. Seine Ziele: Die Sichtbarkeit der FW erhöhen, neue Mitglieder gewinnen und regelmäßig Informationsveranstaltungen abhalten.

Steininger ist der Neffe von Infrastrukturminister Norbert Hofer. Ob ihn der prominente Onkel zur Politik gebracht hat? "Nein, er hat mich nicht dazu bewogen. Wir haben ein ganz normales familiäres Verhältnis und sehen uns zu Anlässen wie Weihnachten und Ostern." Vielmehr sei es die Motivation gewesen, im wirtschaftlichen Bereich etwas im Bezirk Freistadt zu bewegen.

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