Zentrumsentwicklung Pregarten
Initialzündung für das Herz der Region notwendig

Von links: Bernhard Wolfsegger, Gilbert Kagerer
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  • Foto: Marktwert
  • hochgeladen von Roland Wolf

PREGARTEN. Die beiden Immobilien-Experten Bernhard Wolfsegger aus Pregarten und Gilbert Kagerer aus Wartberg betrachten Pregarten, Wartberg und Hagenberg nicht isoliert als einzelne Gemeinden, sondern als gemeinsame Region. "Für Investoren ist ein Ballungsraum von etwa 12.600 Bewohnern natürlich viel attraktiver", sagt Kagerer. Jede der drei Gemeinden habe ihre Stärken: Pregarten ist Handels-, Einkaufs- und Dienstleistungsstadt, Hagenberg mit dem Softwarepark die Stätte der Ausbildung und Wartberg eine attraktive Wohngegend. "Zusammen bietet die Region Aist, bei der man aus der Vogelperspektive ohnehin keine Grenzen ausmachen kann, sehr viel", sagt Kagerer.

Gute Anbindung und Natur

Wolfsegger nennt als Entscheidungsfaktoren für Ansiedelung von Privatpersonen oder Unternehmen unter anderem eine gute Verkehrsanbindung, ein funktionierendes Internet und ein attraktives Naherholungsgebiet. "In der Region Aist ist alles gegeben: Linz ist – wenn man nicht gerade zur Stoßzeit fahren muss – in wenigen Minuten erreichbar. Wie Corona gezeigt hat, kann man gut von daheim aus arbeiten und das Feldaisttal ist zweifellos ein Naturjuwel."

Ist-Stand als Jahrhundertchance

Wichtig ist für die beiden Immobilien-Fachleute, dass es mit dem Zentrum von Pregarten, dem Herz der Region, vorwärts geht. "Tatsache ist, dass es momentan gerade am Stadtplatz viele Leerstände gibt", sagt Wolfsegger. Er beurteilt diesen Ist-Stand aber nicht als dramatisch – im Gegenteil: "Diese Situation ist auch eine Jahrhundertchance, weil es noch nie die Möglichkeit gab, dass man so viele Flächen auf einmal gemeinsam entwickeln kann."

Mögliche Initialzündung

Nach Meinung von Kagerer braucht es für Pregarten allerdings eine Initialzündung. "Am besten einen Investor, der nicht auf die maximale Rendite aus ist, sondern eine sinnstiftende Rendite im Auge hat", betont Kagerer. Genau so ein Investor könnte jetzt gefunden worden sein. Ein bedeutendes Haus am Stadtplatz hat seinen Besitzer gewechselt. "Hier könnte es im Bereich Gastronomie und Tourismus einen großen Aufschwung geben. Das wiederum könnte inspirierend sein für die Ansiedelung weiterer Geschäfte", sagt Kagerer. Er stellt sich den Pregartner Stadtplatz in Zukunft als Ort der Kommunikation und Begegnung vor, an dem man auch im Winter in beheizten Schanigärten draußen sitzen kann.

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