CORONA-VIRUS
Auch der Fußball ist lahmgelegt

Das ursprünglich für Freitag, 20. März, angesetzte Derby zwischen Wartberg und Freistadt in der Bezirksliga Nord fällt – so wie alle anderen Partien – dem Corona-Virus zum Opfer.
  • Das ursprünglich für Freitag, 20. März, angesetzte Derby zwischen Wartberg und Freistadt in der Bezirksliga Nord fällt – so wie alle anderen Partien – dem Corona-Virus zum Opfer.
  • Foto: BRS Freistadt
  • hochgeladen von Roland Wolf

BEZIRK FREISTADT. Aufgrund der aktuellen Vorkommnisse rund um das Corona-Virus ist auch der Fußball im Bezirk Freistadt – so wie beinahe der gesamte Fußball in Europa – zum Erliegen gekommen. Die Meisterschaft von der Landesliga bis in die 2. Klassen wäre eigentlich am kommenden Wochenende losgegangen. Der Fußballverband sagte aber vorerst einmal bis Anfang April alle Partien ab. Um die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken, wurde vom Verband sinnvollerweise auch ein Verbot des Trainingsbetriebs ausgegeben. Wie gehen die Vereine im Bezirk damit um? Die BezirksRundschau Freistadt hat sich bei Funktionären und Trainern quer durch alle Ligen umgehört.

Gerhard Steiner (Sportlicher Leiter SPG Pregarten, OÖ Liga)
„Das letzte Training haben wir am Dienstag, 10. März, auf freiwilliger Basis abgehalten. Seitdem herrscht striktes Trainingsverbot für alle Mannschaften der SPG Pregarten. Das Sportliche steht derzeit im Hintergrund, wichtig ist nun nur die Gesundheit. Unser Trainer Ronny Riepl versorgt unsere Spieler per Handy mit Trainingsplänen. Es bleibt spannend, wie es weitergeht.“

Wolfgang Freudenthaler (Obmann SV Freistadt, Bezirksliga Nord)
„Wir haben bereits vor der offiziellen Info des Verbandes den Trainingsbetrieb im Erwachsenen- und Nachwuchsbereich komplett eingestellt. Samir Hasanovic, unser Kampfmannschaftstrainer, hat unseren Spielern ein Heimtrainingsprogramm zusammengestellt. Hoffentlich können wir in ein paar Wochen wieder zur Normalität zurückkehren.“

Michael Mayrhofer (Sektionsleiter TSU Wartberg/Aist, Bezirksliga Nord)
„Das Training wurde natürlich auch bei all unseren Mannschaften ausgesetzt. Wir stimmen uns intern wöchentlich ab. Unsere Spieler halten sich individuell zuhause fit.“

Marian Haider (Trainer Union Bad Zell, 1. Klasse Nordost)
„Die Situation für uns Trainer ist sehr schwer, da es nicht abschätzbar ist, wie und wann es weitergeht. Die Gesundheit steht natürlich im Vordergrund. Für uns als Herbstmeister wäre es aber sehr bitter, wenn die Saison nicht fortgesetzt werden kann. Derzeit halten sich meine Spieler selbständig mit Laufeinheiten in Schuss.“

Jürgen Rechberger (Trainer Union Schönau, 1. Klasse Nordost)
„Jeder Verein hat nun die gleiche Situation. Bis auf das Heimprogramm, das unsere Spieler alleine absolvieren, ist derzeit kein Trainingsbetrieb möglich. Ich fürchte, dass es nicht bei den Absagen der ersten drei Rückrunden-Spieltage bleiben wird.“

Christian Haslinger (Trainer Union Unterweißenbach, 2. Klasse Nordmitte)
„Wir hätten gerne noch weitertrainiert, haben das Team-Training aufgrund der aktuellen Lage aber natürlich gestoppt. Meine Spieler haben ein Heimprogramm bekommen. Ich hoffe, dass sich die Lage bald entspannt. Persönlich glaube ich aber nicht daran, dass die Saison zu Ende gespielt werden kann.“

Autor:

Roland Wolf aus Freistadt

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