Das Kämpferherz aus Ried bremst den Sturmlauf von Wartberg ob der Aist mit 2:1 (1:1)

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Am 5. Juni 2013 empfing Ried in der Riedmark im Schlager-Derby den Zweitplazierten Wartberg ob der Aist in der 1. Klasse Nordost. Ein Spiel voller Emotionen und aufstiegsweisender Hoffnung der Gäste. Die Heimischen begannen mit Matthias Wahl als klassischen Libero und Jürgen Prandstätter als zentrale Schaltstelle. Die Fans von Union Ried sprangen in der 7. Minute zum ersten Mal von ihren Plätzen. Pührerfellner Daniel nahm sich von 22 Metern ein Herz und versenkte den Ball platziert im rechten unteren Eck. Doch die Gäste aus Wartberg ob der Aist ließen sich vom Rückstand nicht beeindrucken und boten einen wahren Sturmlauf. Paul Hametner von den Blau-Schwarzen erzielte nach einer tollen Kombination den verdienten Ausgleich. Und nur wenige Minuten später hätte es für Ried noch schlimmer kommen können. Doch der Wartberger Martin Ziegler knallte den Strafstoß links am Tor vorbei. Wenig später ließ auch sein Team-Kollege Daniel Ennikl eine Top-Chance ungenützt. So gingen die Mannschaften mit 1:1 in die Pause. Nach Wiederanpfiff das gleiche Spiel. Wartberg spielerisch klar besser, doch Ried kämpfte. In der 63. Minute tolle Chance vom Wartberger Hametner, im Gegenzug köpfelte der Rieder Prevedel knapp über das Tor. In der letzten Viertelstunde des Spieles wurde es noch einmal hektisch. Nach Foul am Rieder Roland Glocker entschied Schiri Smajic in der 75. Minute auf Elfmeter. Kapitän Jürgen Prandstätter schickte Tormann Weiss in die falsche Ecke und es stand 2:1 für Union Ried in der Riedmark. Jetzt drängten die Gäste, um wenigstens noch einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Ein Stangenschuß in der 83. Minute von Philip Wögerer war irgendwie typisch für das Angriffsspiel der vergebenen Chancen der Gäste. So endete das Spiel letztlich 2:1 für die Union Ried in der Riedmark. Die Prandstätter-Elf blieb ihrem Ruf als Titelanwärter-Schreck treu, hatte man doch gegen die Top-3 der Liga alle Spiele im Frühjahr mit 2:1 gewonnen. Und Wartberg ob der Aist? Die fuhren mit der alten Fußball-Weisheit nach Hause, "dass nicht immer das stärkste Team gewinnt, sondern manchmal auch das glücklichere."

Autor:

Dietmar Piessenberger aus Perg

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