Extremlauf: Warum tut man sich das an?

Extremsportlerin: Sigrid Huber aus Unterweißenbach.
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UNTERWEISSENBACH, PREGARTEN. Warum läuft man 100 Kilometer ohne Pause durch die Berge? "Weil es ein Erlebnis ist, eine Wahnsinns-Erfahrung", sagt Sigrid Huber von der LG-AU Pregarten, die kürzlich beim Zugspitz-Ultratrail in Grainau (Deutschland) an den Start ging. Dabei galt es, eine Distanz von 100 Kilometern und 5400 Höhenmetern zu bewältigen – einmal um die Zugspitze in alpinem Gelände.

19 Stunden und 35 Minuten hat die in Unterweißenbach lebende Sportlerin dafür benötigt. Sie hat schon viele harte Rennen absolviert. "Aber die 100 Kilometer waren wirklich das bisher Extremste. Nach 70, 80 Kilometern entscheidet nur noch der Kopf, ob man weiterläuft oder nicht."

Vorbereitet hat sich die 29-Jährige vorwiegend im Mühlviertler Gelände, teilweise um 4 Uhr Früh, um für den Lauf fit zu werden. "Das war nicht immer einfach, aber wenn man etwas erreichen will, muss man eben hart dafür arbeiten.
Wichtig ist auch die Regeneration, sonst ruiniert man sich. Ich bin sehr froh, das Lebensquell Bad Zell als Partner zu haben."

Insgesamt stellten sich mehr als 700 Läufer der Herausforderung, mehr als 100 mussten aufgeben. Sigrid Huber kam als 15. schnellste Frau ins Ziel und plant bereits die nächsten Rennen. "Kurz nach dem Zieleinlauf habe ich mich gefragt, warum ich so verrückt bin, aber einen Tag später bleiben nur die positiven Eindrücke."

Anfang Juli geht es für die Läuferin bei den sogenannten 4-Trails weiter, ein viertägiger Etappenlauf von Deutschland in die Schweiz mit täglich knapp 40 Kilometern und 3000 Höhenmetern.

Autor:

Roland Wolf aus Freistadt

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