Dank Hagenberg wird die Produktion von 3D-Filmen erleichtert

HAGENBERG. Im Softwarepark Hagenberg wird an der Optimierung von 3D-Filmen geforscht. Thema des FFG-geförderten Forschungsprojekts „Hyperion“: Effiziente Erstellung von hoch-qualitativen 3D-Filmen. Unter den Partnern des SCCH: TU Wien und die Wiener Firmen cmotion und emotion3D aus der Filmbranche.
Seit 2006 werden wieder vermehrt 3D-Filme produziert. Die Technik schreitet voran, aber ein Problem wurde jedoch bislang oft nicht oder nur unzulänglich bei der Filmproduktion berücksichtigt: „Visual Discomfort“, das Gefühl von Unbehagen beim Betrachten von 3D-Filmen, das von Kopfschmerzen und Übelkeit bis hin zu ernsteren Schäden reichen kann. 2013 nahm sich Dr. Bernhard Moser vom SCCH dieser Thematik an. Er und sein Computer Vision Team fragten sich: Ist eine mathematische Bewertung des subjektiven Eindrucks möglich? Und: Kann eine Vorhersage über visuelles Unbehagen (Visual Discomfort Prediction) rascher getroffen werden? Die Antwort auf beide Fragen lautet: Ja.
Das nun vorliegende Ergebnis ist ein Verfahren, das neue Optimierungspotenziale schafft. Aufgrund der hohen Effizienz können bereits zur Laufzeit der Nachbearbeitung dem Stereographen wichtige Hinweise für eine stressfreie Gestaltung von 3D-Effekten gegeben werden.
„Ich bin mir sicher, mit den verfeinerten Analysemethoden wird der 3D-Film Zukunft haben. Die Optimierungen werden das künstlerische Arbeiten enorm erleichtern“, meint Moser.

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