Neues Forschungszentrum der FH OÖ in Hagenberg

Eröffnung des neunen Josef Ressel Zentrums in Hagenberg.
  • Eröffnung des neunen Josef Ressel Zentrums in Hagenberg.
  • Foto: FH OÖ/A. Groisböck
  • hochgeladen von Elisabeth Hostinar

HAGENBERG. Bereits das dritte Josef Ressel Zentrum (JR-Zentrum) Oberösterreichs binnen einer Woche wurde kürzlich offiziell eröffnet, und zwar in Hagenberg. Thema des JR-Zentrum für Symbolische Regression in Hagenberg sind mathematische Modelle für Antriebssysteme. Geforscht wird in Kooperation mit den Unternehmen AVL List und Miba, gefördert durch das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. Damit stehen den FH OÖ Forschern in den drei neuen Josef Ressel Zentren in Hagenberg und Wels mehr als vier Millionen Euro für angewandte Forschung zur Verfügung.
„Für die Mobilität der Zukunft müssen komplexere und variantenreichere Antriebssysteme entwickelt werden als bisher“, sagt Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Margarete Schramböck. „Dazu leistet dieses Josef Ressel Zentrum einen wertvollen Beitrag, indem es neue Daten, die durch die Digitalisierung verfügbar werden, optimal nutzbar macht. Das bringt Vorteile für alle Beteiligten und macht unsere Gesellschaft fit für die Zukunft.“
„Mit dem neuen Josef Ressel Zentrum der FH Oberösterreich in Hagenberg setzen wir einen wichtigen Schritt für die weitere Stärkung und den Ausbau des Forschungsstandortes und IT-Hotspots Hagenberg“, so Wirtschafts- und Forschungsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl.
„Unsere Partner AVL List und Miba Frictec stehen wie viele andere Hersteller vor der Herausforderung, dass Antriebe und deren Komponenten getrieben durch Hybridisierung, Elektrifizierung und damit einhergehende größere Variantenvielfalt immer komplexer werden“, erklärt der Leiter des JRZ, Gabriel Kronberger. „Gleichzeitig müssen schärfere Abgasnormen auch in realistischen Umgebungsbedingungen eingehalten werden,“ so der FH OÖ-Professor weiter. In der Entwicklung, Konfiguration und Optimierung von Antriebskomponenten spielen deshalb Modelle und Simulationen eine immer bedeutendere Rolle.

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