HAK/HTL Freistadt
Klimawoche für Energy-Globe-Award OÖ nominiert

Die Schüler präsentierten die erarbeiteten Ideen zum Klimaschutz in der Region Freistadt beim abschließenden Climate-Slam.
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Die erste Klimawoche an der HAK/HTL Freistadt im Vorjahr war ein voller Erfolg: Nach dem Umweltpreis des Landes OÖ ist das Projekt nun auch für den "Energy Globe Award 2020 OÖ" nominiert. Nun ging die Klimawoche, in der Schüler gemeinsam regionale Ideen gegen den Klimawandel und für Anpassungen an den Klimawandel erarbeiten, in die zweite Runde. 

FREISTADT. Eine ganze Woche lang beschäftigten sich die Schüler der 4. Klassen der HAK/HTL Freistadt mit dem Klimawandel und dessen Folgen für die Region Freistadt. Den Hauptbestandteil der "KLAR!-Klimawoche" stellte die Zukunftswerkstatt dar. Im ersten Schritt, in der Kritikphase, legten die Schüler in Gruppen ein Problem des Klimawandels fest. Dieses sollte sie entweder selbst betreffen oder besonders interessieren. Ein Team befasste sich etwa mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Wintersport in Freistadt. Weitere Themen waren Fernreisen, Fleischkonsum oder Kurzstreckenfahrten mit Autos.

Kreative Lösungen gegen Klimawandel

In der zweiten Phase der Zukunftswerkstatt, der Fantasiephase, definierten die Gruppen Ziele und Visionen passend zu ihrem Problem. Dadurch beschäftigten sich die Schüler bewusst damit, wie ihre Zukunft aussehen soll. In der Realisierungsphase zeigten die Jugendlichen Wege auf, wie sie diese Ziele erreichen können. Beim abschließenden "Climate-Slam" wurden die kreativen Lösungsvorschläge der gesamten Schule präsentiert. Die Ideen waren vielseitig und reichten von der Begrünung von Parkplätzen über die Schaffung von Gemeinschaftshochbetten am Hauptplatz Freistadt bis hin zur Forcierung des regionalen Tourismus.

Vorträge und Workshops rund ums Thema Klima

Auch in diesem Jahr wurde die Zukunftswerkstatt von einem abwechslungsreichen Programm umrahmt. Eine Expertin des Klimabündnis OÖ hielt einen Workshop zum ökologischen Fußabdruck, das Anti-Atom-Komitee zeigte in einem Vortrag den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Atomkraft und man schaute gemeinsam den Klimadokumentarfilm „Guardians of the Earth“. Weiters spielten die Schüler die Pariser Klimakonferenz in einem Planspiel nach. Auch in den regulären Unterrichtsfächern war der Klimawandel präsent. So wurde in Mathematik beispielsweise eine CO2-Kurve berechnet.

Für die Organisation und die Durchführung der Klimawoche war der Energiebezirk Freistadt (EBF) zuständig. Die Stadtgemeinde Freistadt hat das Projekt im Rahmen einer Förderung durch die Klimarettung Oberösterreich finanziell unterstützt.

Die Schüler präsentierten die erarbeiteten Ideen zum Klimaschutz in der Region Freistadt beim abschließenden Climate-Slam.
Autor:

Elisabeth Klein aus Freistadt

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