Digital-Pionier
Software Competence Center Hagenberg feiert 20 Jahre

Anschnitt der Geburtstagstorte mit Vertretern der Eigentümer und Fördergebern. Von links: Vizerektor Stefan Koch (JKU), Andreas Wildberger (FFG), A Min Tjoa (SCCH), Markus Manz (SCCH), Wilfried Enzenhofer (UAR).
  • Anschnitt der Geburtstagstorte mit Vertretern der Eigentümer und Fördergebern. Von links: Vizerektor Stefan Koch (JKU), Andreas Wildberger (FFG), A Min Tjoa (SCCH), Markus Manz (SCCH), Wilfried Enzenhofer (UAR).
  • Foto: Cityfoto / SIMLINGER Wolfgang
  • hochgeladen von Elisabeth Klein

Hagenberg ist ein Innovations-Hotspot mit starker Tradition und zukunftsorientierter Vision. Das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) ist seit 20 Jahren das Flaggschiff dieser Innovationsflotte aus dem Mühlviertel.

HAGENBERG. Das (SCCH) feierte kürzlich mit mehr als 200 Gästen seinen 20. Geburtstag. „Daten und Software sind das neue Gold im Zeitalter der Digitalisierung", sagt Wirtschafts- und Forschungsrat Markus Achleitner. "Seit nunmehr 20 Jahren verfolgt das SCCH konsequent diese Schwerpunkte. Es setzt als Forschungszentrum laufend Innovationsimpulse und schafft damit moderne und zukunftsweisende Arbeitsplätze in Oberösterreich."

Schwerpunkt digitaler Wandel

Die digitale Transformation ist ganz bewusst ein zentraler Schwerpunkt der neuen OÖ. Wirtschafts- und Forschungsstrategie "Upper Vision 2030", denn die Digitalisierung sei der große Treiber für neue Technologien und Geschäftsmodelle. Lernende Maschinen, intelligente („smarte“) Fabriken, Big Data – das Tempo um diese Technologie-Trends hat sich rasant erhöht. Um diese enormen Datenmengen zu verarbeiten, sind die Rechnerleistungen massiv gestiegen – ebenso wie die Anforderungen an Qualität und Sicherheit. Mit Smartphone & Co haben Algorithmen längst im privaten Leben Einzug gehalten und Unternehmen – vom Dienstleister bis zum Produktionsbetrieb – müssen sich den Herausforderungen des digitalen Wandels stellen.

Partner für Wirtschaft und Wissenschaft

Das SCCH ist ein Forschungszentrum, dass diese Entwicklung mitgestaltet und sich zum Vorreiter auf diesem Gebiet entwickelt hat: Am SCCH werden seit 20 Jahren im Rahmen des Exzellenzzentren-Programms 'Comet' mit Unterstützung von Bund (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie/BMVIT und Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort/BMDW), dem Land OÖ und der oö. Wirtschaft Grundlagen für effiziente Datenanalyse sowie die Entwicklung qualitativ hochwertiger Software erforscht. Das 1999 als "Kplus Kompetenzzentrum" gegründete und seit 2008 erfolgreiche Comet-K1-Forschungszentrum gibt dieses Wissen an die Wirtschaft weiter. Außerdem unterstützt es Partnerunternehmen bei der digitalen Transformation – vom Start-up über Technologieführer im Bereich klein- und mittelständische Unternehmen bis zu Marktführern aus der Industrie.

144 Forschungsprojekte umgesetzt

In den 20 Jahren wurden über die Kompetenzzentren-Programme, die von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) betreut werden, 47 Millionen Euro an Comet-Förderungen nach Hagenberg geholt. Zusammen mit Fördermitteln des Landes Oberösterreich, der Europäischen Union und von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft konnten am SCCH bislang 144 Forschungsprojekte für den Wissens- und Technologietransfer in die heimische Wirtschaft umgesetzt werden. Im Comet-Modul S3AI (Security and Safety for Shared Artificial Intelligence) stehen ab 2020 weitere 3,7 Millionen Euro zur Verfügung, um die methodischen Grundlagen für vertrauenswürdige und sicher verteilte Künstliche-Intelligenz-Systeme zu schaffen. „Das Software Competence Center Hagenberg ist eine Comet-Erfolgsgeschichte, die sowohl zur Stärkung einer ganzen Region als auch eines Forschungs- und Innovationsbereichs bedeutend beiträgt“, erklärt Andreas Wildberger, Bereichsleiter in der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Zukunftsweisende Forschung ohne Grenzen

Aktuell laufen am SCCH vier Horizon-2020-Projekte und ein Interreg-Projekt, mit denen das SCCH die Internationalisierung weiter vorantreibt. „Fünf EU-Forschungsprojekte in nur zwei Jahren sind schöne Erfolge. Sie stärken die Leuchtturmfunktion und Attraktivität des SCCH wie die des Standorts als oberösterreichisches Zentrum für ‚Forschung ohne Grenzen‘ – und unterstützen unsere Bemühungen, unser interdisziplinäres und interkulturelles Team auszubauen. Derzeit arbeiten hier 73 Personen aus 16 Nationen – von Ägypten über Brasilien und Indien bis zur Ukraine“, erklärte der wissenschaftliche Leiter A Min Tjoa.

Weiterführende Links: 

Künstliche Intelligenz: Hagenberger Forschungsprojekt erhält Bundesförderung

"Flexplus": Software Competence Center Hagenberg arbeitet an Plattform für Tausch privater Energie

www.scch.at

Autor:

Elisabeth Klein aus Freistadt

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