09.11.2016, 14:10 Uhr

Georg Kocmann: "Projekt Gold ist bloß vertagt"

Patissier und Kämpfertyp: Georg Kocmann. (Foto: Chris Wiener)
LINZ, KEFERMARKT. Eigentlich wollte Georg Kocmann seine bemerkenswerte Karriere als Patissier bei der Olympiade in Erfurt mit der Goldmedaille krönen. Doch daraus wurde nichts. "Es lag an Kleinigkeiten", sagt der Linzer mit Kefermarkter Wurzeln. Bei einem Petit Four schlich sich ein winziger Gewichtsfehler ein. Das Feingebäck war zu leicht. "So etwas passiert mir normal nie", ärgert sich Kocmann. Danach noch ein, zwei kleine Unsicherheiten und schon war der Gold-Traum zerplatzt. Schließlich reichte es nur zu Platz vier und damit zur Goldenen Ananas.

"Aber aus einer Ananas kann man ja auch ein Dessert machen ..." – Kocmann hat die gute Laune schnell wieder gefunden und blickt schon weit voraus. 2018 findet die Weltmeisterschaft in Luxemburg statt und 2020 steigt erneut die Olympiade in Erfurt. "Das Projekt Gold ist nur vertagt", gibt sich der 28-Jährige kämpferisch. Und überhaupt: "Aufgegeben wird nur ein Brief und das heutzutage auch schon sehr selten."

Georg Kocmann
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