21.11.2016, 11:56 Uhr

Minister Kurz zu Kreisel-Brüdern: "Toll!"

(Foto: Stadtgemeinde Freistadt)
FREISTADT. "Der Name ist ein Begriff, Sie haben ja schon viele Preise abgeräumt!" Außenminister Sebastian Kurz war vergangene Woche auf Einladung von Vizebürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer zu Gast in der Werksgarage der bereits international sehr bekannten Brüder Markus, Johann und Philipp Kreisel.
"Viele bezeichnen uns als Batterie-Brüder, aber das stört uns eigentlich. Wir haben ja viel mehr drauf", so Markus Kreisel zum Minister. Die aktuelle Erfolgsbilanz kann sich sehen lassen: Kreisel Electric hat die modernste Technologie, diesicherste Lithium-Ionen-Zellen und die aktuell leichteste Batterie am Markt mit garantierter Lebensdauer bis zu 400.000 Kilometern entwickelt.

Kreisel hebt ab

Dass Kreisel Electric für eine verantwortungsvolle Mobilität der Zukunft forscht und entwickelt, weiß auch Minister Kurz. In der eigenen Werkstatt in Freistadt werden elektrisch betriebene Prototypten entwickelt. Zum einen werden Sportwagen, Geländewagen und Transportfahrzeuge konzipiert, zum anderen alternative Antriebslösungen für Flugzeuge und Boote realisiert. Und schon bald wird Kreisel abheben. Was bislang technisch undenkbar erschien, möchte der Schweizer Abenteurer Raphaël Domjan in den kommenden zwei Jahren schaffen und es möglich machen, mit einem Solarflugzeug in eine Höhe von 25.000 Meter zu fliegen. Das Projekt „SolarStratos“ ist eines der beeindruckenden Vorhaben, das die bahnbrechenden Möglichkeiten der Elektromobilität unter Beweis stellt. Mittendrin: Die leichtgewichtigen Akkus von Kreisel.

"Wir können das!"

"Wie haben Sie es geschafft, in Freistadt diesen Innovations-Vorsprung zu halten", möchte der Minister von den Kreisel-Brüdern wissen. Markus Kreisel: "Wir habe sehr viel privat investiert, getüftelt und immer gewusst: Wir können das!"
Interessantes Detail: Der Markt für E-Mobiliät ist riesengroß. Erst zwei bis drei Prozent sind laut Markus Kreisel abgedeckt. Die Chancen auf nachhaltigen Erfolg, auch für die Region, sind enorm. Im Jahr 2025 werden 60 Prozent der Autos mit E-Antrieb unterwegs sein.
Sehr konkret ist der Plan der Kreisels, einen E-Mobilitäts-Campus zu gründen. Vizebürgermeisterin Paruta-Teufer wies auf die optimale Verbindung zur Johannes Kepler Universität Linz hin. In Zusammenarbeit mit internationalen Konzernen könnten hier jungen Leute beziehungsweise Studenten die dringend notwendige Praxis sammeln. Denn Techniker sind stark gefragt. "Auch die Zellenforschung ist noch sehr auf den asiatischen Raum beschränkt. Die wollen wir zu uns bringen", wälzen die innovativen Kreisel-Brüder schon wieder die nächsten Vorhaben.
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