07.02.2018, 12:04 Uhr

Wald im Fokus: mehr als 500 Gäste im ABZ Hagenberg

Experten (von links): Rudolf Ortner, Johannes Wall, Franz Kepplinger, Max Hiegelsberger, Elfriede Moser, Karl Grabmair, Christoph Jasser und Franz Scheuwimmer. (Foto: Land OÖ/Gruber)
HAGENBERG. Mehr als 500 Vertreter der Forst- und Holzwirtschaft folgten der Einladung von Landesrat Max Hiegelsberger zur Veranstaltung „Waldwirtschaft hat Zukunft“ im ABZ Hagenberg. Oberösterreichs Experten standen für Antworten auf Fragen der Baumartenwahl, der Durchforstungen, der Waldpflege, der Holzvermarktung und des weltweiten Holzabsatzes zur Verfügung.

Der konstruktive Austausch zwischen Waldbesitzern, Landwirtschaftskammer, Landesforstdienst und Holzverarbeitung stand dabei im Fokus. „Das große Interesse am Thema Wald übertraf alle Erwartungen", sagt Hiegelsberger. "Angesichts der prognostizierten Klimaerwärmung ist die Forstwirtschaft gefordert, die Wälder in naturnahe, stabile und ertragreiche Bestände umzuwandeln. Denn Oberösterreichs Wälder müssen auch in Zukunft alle gesellschaftlichen Anforderungen, insbesondere der Versorgung mit dem nachhaltigen und ökologischen Rohstoff Holz erfüllen."

Christoph Jasser, Waldbauexperte des Landesforstdienstes, legte Waldbewirtschaftungskonzepte für den klimaangepassten Wald dar: "Die Baumarten Tanne, Douglasie und Lärche stellen alternative Nadelholzarten zur Fichte dar." Auch die Eiche sei vielversprechend. Der Tragweiner Rudolf Ortner, stellvertretender Obmann der Fachgruppe Holzindustrie der Wirtschaftskammer OÖ, gab Einblick in die in Oberösterreich bedeutsame Holzindustrie, die sich in der Wirtschaftsleistung und Außenhandlungsbilanz deutlich abbildet. Franz Kepplinger, Obmann des Bäuerlichen Waldbesitzerverbandes, führte die Leistungskraft der Wälder aus und appellierte an die Waldbesitzer, die Zuwächse und die gemeinsame Holzvermarktung zu nutzen.
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