06.10.2016, 08:24 Uhr

Weil das Unikat zählt: Stricken liegt wieder im Trend

Prost auf den ersten Geburtstag (von links): Sandra Klein, Anja Mayrwöger.
FREISTADT. Am Samstag, 15. Oktober, feiert der Stricksalon Gudbelldon in der Pfarrgasse Geburtstag. Das Geschäft hat sich in den ersten zwölf Monaten seines Bestehens zu einem Treffpunkt für Strickwütige entwickelt. "Stricken ist ein kommunikatives Hobby", sagt Sandra Klein aus Neumarkt, die den kleinen, sympathischen Laden führt. "Bei mir haben Gleichgesinnte die Möglichkeit zu stricken. Jung und Alt kommen zusammen, um gegenseitig voneinander zu lernen."

Dass Stricken wieder im Trend ist, erklärt Klein so: "In unserer Konsumgesellschaft gibt es praktisch alles – und zwar in jeder Stadt beinahe dasselbe. Somit wird es wieder wertvoller, kreativ zu werden und sich selbst ein Unikat zu schaffen." Die Geschäftsführerin verkauft nicht nur Wolle und Strickutensilien, sondern sie hält auch die verschiedensten Kurse ab – so ist für 22. Oktober ein Spinn-Nachmittag geplant, am 24. Oktober werden Filzpatschen gestrickt und am 28. Oktober geht’s um Häkelfiguren. Beim Geburtstagsfest, an dem sich auch Anja Mayrwöger vom "NETs.werk Freistadt" anhängt, wird übrigens das erste Produkt des Projekts "Gemeinschaft wärmt" vorgestellt – eine gestrickte Ummantelung für die Regenrinne vor dem Laden.

Nähere Infos unter Gudbelldon
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