11.04.2018, 13:34 Uhr

Bürgermeisterin reagiert auf Rücktrittsaufforderung

Elisabeth Paruta-Teufer (Foto: Stadtgemeinde Freistadt)
FREISTADT. Die BezirksRundschau Freistadt hat Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer (ÖVP) mit der Rücktrittsaufforderung von Wiff-Fraktionsobmann Rainer Widmann konfrontiert. „Die Freistädterinnen und Freistädter haben mich mit 57,7 Prozent zur Bürgermeisterin gewählt. Ich nehme diesen Auftrag ernst und arbeite jeden Tag hart und mit ganzem Herzen für eine positive Entwicklung in unserer Stadt. Wir bereiten im Moment viele wichtige Projekte vor, die zur Modernisierung und Attraktivierung der Stadt beitragen", schreibt sie in ihrem Statement. Beispielhaft nennt die Bürgermeisterin die Kindergarten-Erweiterung, den Rathaus-Umbau, die Neugestaltung des Stifterplatzes und den Breitband-Ausbau.

Zur Causa Bettina Braumann sagt Paruta-Teufer, dass die Stadtmanagerin das Dienstverhältnis von sich aus beendet habe. Diese Entscheidung sei zu akzeptieren. "Sie hat die Arbeitsaufträge des Stadtmarketingbeirates zu einem großen Teil nicht oder nur unzureichend erfüllt." Jetzt sei der Blick nach vorne wichtig. "Wir werden weiterhin zu unserem Stadtmarketing stehen und den gemeinsam mit allen Fraktionen eingeschlagenen Weg fortsetzen."

Und was sagt die Bürgermeisterin zur beabsichtigen Sondersitzung des Gemeinderates? "Ich bin gerne bereit, an einer Sondersitzung des Gemeinderates teilzunehmen. Eine Sitzung kostet rund 3.000 Euro an Steuergeldern. Daher fordere ich die Opposition auf, diese Sitzung nicht nur dafür zu verwenden, um möglichst öffentlichkeitswirksam die haltlosen Anschuldigungen von Frau Braumann zu besprechen, sondern vor allem, um konkrete Richtungsentscheidungen für die Zukunft des Stadtmarketings zu treffen.“

Bericht über die Rücktrittsaufforderung
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