20.10.2017, 11:44 Uhr

"Meine Mama fiel aus allen Wolken"

Junge Juristin: Johanna Jachs. (Foto: ÖVP)
FREISTADT. Johanna Jachs war im Vorfeld der Nationalratswahl stets voller Optimismus. Als es allerdings fix war, dass sie tatsächlich in den Nationalrat einziehen wird, war sie dann doch "sehr überrascht". 5363 Vorzugsstimmen konnte die 26-jährige ÖVP-Politikerin aus Freistadt auf sich vereinen, weit mehr als 4000 kamen aus dem Bezirk Freistadt. Damit schaffte sie eine Vorreihung im Wahlkreis Mühlviertel von Platz vier auf Platz zwei. "Meine Mama ist aus allen Wolken gefallen", sagt Jachs im Gespräch mit der BezirksRundschau Freistadt.

Das Thema Politik ist in der Familie Jachs seit jeher ein sehr emotionales. Vater Christian war Bundesrat und bis zu seinem Tod im August 2016 Bürgermeister von Freistadt. Jetzt gilt es für die Juristin natürlich viel zu organisieren. "An den Plenartagen werde ich bei meinem Bruder Matthias unterkommen, der in Wien Medizin studiert", sagt die erfolgreiche Vorzugsstimmenwahlkämpferin. Ihren Job im Büro von Landeshauptmann Thomas Stelzer wird sie vorerst auf Eis legen, sie will sich ganz auf ihr Nationalratsmandat konzentrieren. So richtig los geht’s übrigens am 9. November, wenn die Konstituierende Sitzung stattfindet.

Neben Jachs werden auch Michael Hammer aus Altenberg (Bezirk Urfahr-Umgebung) und Nikolaus Prinz aus St. Nikola (Bezirk Perg) das Mühlviertel für die ÖVP vertreten. Prinz muss aber im Jänner 2020 Laurenz Pöttinger aus Grieskirchen weichen. Der Bezirk Rohrbach, traditionell der schwärzeste im Mühlviertel, geht in der neuen Legislaturperiode leer aus.
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