13.10.2014, 11:26 Uhr

Beste Chancen im Pflegebereich

(Foto: gespag)
FREISTADT. In der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege in Freistadt sind derzeit 85 Schülerinnen und Schüler in Ausbildung, wobei 65 die dreijährige Ausbildung in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege besuchen sowie 20 die 2-jährige Ausbildung zur Pflegehilfe inkl. Fachsozialbetreuer, mit Schwerpunkt Altenarbeit, absolvieren.
"Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Freistadt bietet eine praxisnahe, moderne Ausbildung zu einem zukunftsträchtigen Gesundheitsberuf mit vielen Karrieremöglichkeiten an. Die Auszubildenden erlernen dabei einen anspruchsvollen Beruf, der in interdisziplinären Teams ausgeübt wird. Nach dem Abschluss der Ausbildung wartet auf die Absolventinnen und Absolventen ein abwechslungsreicher und herausfordernder Berufsalltag", so Annemarie Doppler, Standortleiterin der Schule für Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege in Freistadt.
Die Gesundheits- und Krankenpflege ist ein überaus vielseitiges Arbeitsfeld. Neben dem Akutbereich gewinnen auch Berufe im Langzeitpflegebereich, etwa in Pflege- und Altenheimen oder in Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen etc. und den Mobilen Diensten wie in der Hauskrankenpflege immer mehr an Bedeutung. Annemarie Doppler: "Diese verschiedenen Bereiche spielen im Gesundheitsbereich eine gleichwertige Rolle und sind somit spannende und interessante Berufsfelder für die Absolventinnen und Absolventen."
So ist es für die frisch ausgebildeten diplomierten Gesundheits- und Krankenschwestern/pfleger möglich in der Region, aber auch zum Beispiel im Raum Linz einen Arbeitsplatz zu finden. Die Fachsozialbetreuerinnen und -betreuer finden Arbeitsplätze in den Langzeitpflegeeinrichtungen und in der Hauskrankenpflege des Bezirkes Freistadt und Urfahr- Umgebung.
Den künftigen Bedarf an Fachkräften im Gesundheitsbereich schätzt die Standortleiterin nach derzeitigen Prognosen sehr hoch ein.
2030 werden etwa 30 Prozent der Menschen in Österreich älter als 65 Jahre sein. Dadurch und durch die stetige Zunahme an chronischen Erkrankungen und an Menschen, die an mehreren Erkrankungen gleichzeitig leiden, wird es immer wichtiger, ausreichend, vor allem aber auch qualitativ entsprechend, ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsbereich zu bekommen. Es wird sowohl im Akutbereich, also in den Spitälern, als auch im Langzeitpflegebereich der Bedarf künftig steigen.
"Es ist von großer Bedeutung, dass Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in diesen sensiblen Bereichen adäquat und vor allem einfühlend agieren und reagieren. So kann es beispielsweise im Langzeitbereich gelingen, den alten Menschen den Einstieg in das Alten- und Pflegeheim zu erleichtern und vor allem die letzte Phase ihres Lebens menschenwürdig und sinnstiftend zu gestalten“, so Doppler abschließend.
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