09.10.2017, 09:15 Uhr

Jetzt schon um Ferialjobs kümmern

(Foto: Günter Menzl - Fotolia)
BEZIRK FREISTADT. Arbeiten in der Küche oder Service, kassieren im Freibad oder Webseiten erstellen: Die Bandbreite an Ferialjobs ist groß. Heiß begehrte Stellen sind besonders jene in Büros, in technischen Berufen, der Kinderbetreuung und für ältere Jugendliche auch Schichtarbeit, da man dort besonders viel Geld verdienen kann. "Dabei geht es nicht nur darum, sich das Taschengeld aufzubessern. Die Orientierung, in welche Richtung es beruflich gehen kann, ist unbezahlbar. Auch werden so erste Kontakte in die Arbeitswelt geknüpft. Nicht selten, sind die Ferialjobber von heute die Mitarbeiter von morgen", weiß Eva Schug vom JugendService in Freistadt.
Ab Anfang Februar steht für alle Suchenden die Ferialjobbörse des JugendService auf der Homepage zur Verfügung. Nebenjobs sind dort ganzjährig zu finden. Firmen, die jemanden suchen, können sich gerne jetzt schon melden und einen kostenlosen Eintrag in der Börse unter www.jugendservice.at/jobs schalten. Im letzten Jahr war die Ferialjobbörse mit 1800 Jobangeboten gut befüllt. Eva Schug: "In Freistadt ist die Nachfrage von Jugendlichen immer sehr groß, deshalb wären noch mehr Angebote von regionalen Firmen wünschenswert. Eine eigene Broschüre zum Thema informiert über die richtige Jobsuche, Arbeitszeiten, Verdienst, Familienbeihilfe und vieles mehr. Diese ist kostenlos im JugendService Freistadt, in der Pfarrgasse 9 erhältlich. Montags und mittwochs ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Viele weitere Informationen findet man unter www.jugendservice.at

Alois Rudlstorfer, Geschäftsstellenleiter des Arbeitsmarktservice Freistadt: "Es wird immer wichtiger, sich rechtzeitig einen Ferialjob zu sichern. Auf Grund von Pflichtpraktikas in diversen Schulen werden immer mehr Ferialjobs benötigt. Aber auch immer mehr Schüler höherer Schulen oder Studenten, die eigentlich kein Pflichtpraktikum machen müssen, möchten in der schulfreien Zeit eigenes Geld verdienen. Die Zahl, der vorhandenen Ferialjobs hingegen steigt kaum."
Betriebe bekommen daher in der Regel sehr bald, viele entsprechende Bewerbungen.
Sie können damit frühzeitig aus einer großen Anzahl von Bewerbern auswählen.
"Wer zu spät mit der Suche beginnt, hat schlechte Karten, einen passenden Ferialjob zu bekommen", warnt Rudlstorfer.
Relativ leicht ist es noch im Gastgewerbe. In den Touristenzentren Österreichs gibt es immer genügend Ferialjobs zu vergeben. Dazu muss man allerdings flexibel sein.
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