"Metamorphose" im Weinviertel: Grenzgroteske auf der Angerner Fähre und andere Kulturprojekte

BEZIRK. Unter dem Motto „Metamorphose“ bietet das Viertelfestival NÖ heuer 66 Kunstprojekten eine Bühne „vor der Haustür“.
Das Festivalmotto „Metamorphose“ fordert dazu auf, Spuren und Auswirkungen dieses zeitgeschichtlichen Wandels zu finden und künstlerisch zu kommentieren.
Im Bezirk Gänserndorf findet eine Vielzahl an Projekten statt, darunter Ödön von Horváths Theaterstück „Hin und Her“ aus dem Jahr 1933 über das Schicksal des staatenlosen Ferdinand Havlicek ist eine groteske Posse über die Grenzpolitik und somit nach wie vor brandaktuell. Regisseurin Christina Gegenbauer inszeniert das Stück auf der Fähre, die die Gemeinden Angern an der March und Záhorská Ves als „Behelfsbrücke“ miteinander verbindet. Diese österreichisch-slowakische Grenze ist ein Schauplatz europäischer Zuwanderungspolitik und als Spielort für „Hin und Her“ prädestiniert.
Termine / Programm: Do 3. August, Fr 4. August, Do 10. August, Fr 11. August, jeweils 20:15 Uhr:
Eintritt: 15 € / ermäßigt 12 €, Reservierungen unter office@hinundher.at
Im Museumsdorf Niedersulz ist die Ausstellung Metamorphosen der Nahversorgung“ zu sehen. Sie widmet sich der Erforschung und Darstellung von Warenaustausch und Einkaufsverhalten in Grenzdörfern entlang der March im Weinviertel des 19. und 20. Jahrhunderts.

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