Marchfeld
2.800 Tonnen Spinat für Gründonnerstag

Traditionell essen wir Österreicher am Gründonnerstag Spinat.
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  • Traditionell essen wir Österreicher am Gründonnerstag Spinat.
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  • hochgeladen von Thomas Pfeiffer

Alljährlich steht Spinat am Gründonnerstag, dieses Jahr am 9. April 2020, bei mehr als der Hälfte der  Österreicher am Speiseplan. Und woher dieser kommt ist ganz klar: selbstverständlich aus dem Marchfeld. 

MARCHFELD. Auch wenn wir Ostern dieses Jahr anders verbringen werden als die Jahre zuvor, steht der Gründonnerstag doch alljährlich ganz im Zeichen des Spinats - obwohl dieser mit der Farbe Grün eigentlich gar nichts am Hut hat. 
Tatsächlich geht die Bezeichnung auf den althochdeutschen Begriff „grunen“ zurück, der eigentlich „klagen“ oder „weinen“ bedeutet. Grund zur Klage gab es am Gründonnerstag genug, nachdem Jesus an diesem Tag bekanntermaßen das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern feierte. Nichtsdestotrotz ist Spinat ernährungstechnisch nicht nur, aber natürlich auch zu Ostern eine gute Idee. Kein Wunder also, dass ein Großteil des Tiefkühlspinats aus dem Marchfeld vor Ostern verkauft wird.

2.800 Tonnen Spinat

Geerntet und verarbeitet wird der meiste Spinat bekannter Marken traditionell im Marchfeld. Im Jahr 2019 waren es 2.800 Tonnen des grünen Blattgemüses, die zu Cremespinat, passiertem Spinat und Blattspinat-Produkten wurden. Erntezeit ist in der Regel zwei Mal pro Jahr: einmal im Frühjahr und einmal im Spätherbst. Der optimale Erntetermin wird mit einem Temperatursummenmodell berechnet und nur freigegeben, wenn zeitlich Kapazitäten zur raschen Weiterverarbeitung zur Verfügung stehen. So kann sichergestellt werden, dass der frisch geerntete Spinat innerhalb weniger Stunden auf direktem Wege vom Feld in die Packung gelangt. Denn eine schnelle Verarbeitung trägt dazu bei, Vitamine, Aroma und Nährstoffe optimal zu erhalten.

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