Plakette für Kindergarten
Angern an der March hat ausgezeichnet gebaut

 Regina Engelbrecht (eNu), Bgm. Robert Meißl, Vizebgm.  René Zonschits
  • Regina Engelbrecht (eNu), Bgm. Robert Meißl, Vizebgm. René Zonschits
  • Foto: eNu
  • hochgeladen von Ulrike Potmesil

ANGERN. Gut gebaute sowie sanierte Gebäude werden mit der Plakette „Ausgezeichnet gebaut in NÖ“ ausgezeichnet. Der Kindergarten in Angern an der March wurde von der Gemeinde errichtet und zählt zu diesen ausgezeichnet gebauten Objekten.

„In Niederösterreich gibt es viele gute Beispiele, wie ein Beitrag zur Energiewende geleistet werden kann. Energieeffiziente Maßnahmen beim Neubau oder der Sanierung, tragen wesentlich zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen bei“, erklärt LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf die Initiative.

Kriterien zu erfüllen

„Die Plakette kennzeichnet Gemeindegebäude wie auch Ein- und Zweifamilienhäuser, die entweder energiesparend und klimaschonend erbaut oder thermisch saniert wurden“, erläutert Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ.
„Hierfür müssen die Gebäude bestimmten Kriterien entsprechen, wie etwa eine gute Wärmedämmung oder das Heizen mit erneuerbaren Energieträgern. Zu den Mindestkriterien gehören bei Einfamilienhäusern eine Energiekennzahl von (EKZ) ≤ 30 kWh/m²a beim Neubau und ≤ 100 kWh/m²a bei Sanierungen, sowie ein ökologisches Heizsystem. Gemeindegebäude müssen ebenso einem Kriterienkatalog entsprechen“, erläutert Regionsleiterin der Region Weinviertel der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ, Regina Engelbrecht. 

Energieeffizienz

Beim Bau des neuen barrierefreien Kindergartens in Angern an der March wurde auf ein gesundes Raumklima geachtet. Beheizt wird der drei-gruppige Kindergarten mittels Luft-Wärmepumpe und über eine 20 kWp PV-Anlage wird der dazu benötigte Strom produziert. LED-Beleuchtung im gesamten Gebäude und im Außenbereich sowie außenliegende Beschattung der Fenster und eine Lüftungsanlage machen das Gebäude rundum energieeffizient. Vor dem Gebäude stehen neben einer e-Ladestation auch zahlreiche Fahrradabstellplätze für große und kleine Radfahrer zur Verfügung. „Als Gemeinde möchten wir mit gutem Vorbild vorangehen. Beim Bau des Kindergartens haben wir ganz bewusst auf die Energieeffizienz geachtet, um langfristig Betriebskosten zu sparen", berichten Bürgermeister Robert Meißl und Vizebürgermeister René Zonschits.

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