Betrüger verkaufte als "Rudi lustig" Autowracks

HOHENAU/RABENBURG. Die Finanzpolizei Mistelbach erstattete gegen einen Rabensburger wegen illegaler Gewerbeausübung Anzeige. Der Mann hatte in Hohenau und Neudorf illegalen Kfz-Handel betreiben. Bei einer Hausdurchsuchung fand die Polizei in Hohenau in einer Halle zehn Fahrzeuge sowie eine Hebebühne. In seinem Wohnhaus in Rabensburg hatte er 14 Typenscheine, 24 KFZ-Kaufverträge, 19 Pickerlgutachten sowie weitere Dokumente gelagert. Sie wurden von der Polizei sichergestellt.

Insgesamt 106 Vorbesitzer und Käufer der Fahrzeuge wurden von der Polizei befragt. Der Betrüger hatte falsche Kaufverträge hergestellt hat und für den KFZ-Kauf und Verkauf gebraucht. Meist erwarb er Schrott-KFZ oder bekam diese geschenkt, reparierte sie notdürftig und verkaufte sie dann weiter. So wurden Rostlöcher mit Werbeprospekte ausgestopft, mit Polyesterkitt verspachtelt und dann darüber lackiert. Er bot seine Fahrzeuge auf Facebook unter „Rudi Lustig“ zum Verkauf an, stellte Kaufverträge mit den Namen der Letztbesitzer her und unterschrieb in deren Namen, wodurch er als Zwischenhändler nicht aufschien.
Der Rabensburger bezog überdies zu Unrecht Arbeitslosengeld und wurde von der BH Gmünd wegen fehlender Unterhaltszahlungen gegenüber seinem Sohn agezeigt.
Zudem wrid dem Mann die Vergewaltigung einer Kundin zu Last gelegt.

Insgesamt konnten somit 40 Straftaten geklärt werden. Der Beschuldigte bestritt die Vergewaltigung, zu den übrigen Taten war er großteils geständig.

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