Feuerwehr Strasshof flogen bei Einsatz Granatsplitter um die Ohren: Gerichtsverhandlung

Richter Martin Bodner stellte das Verfahren probeweise ein.
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  • Foto: mr
  • hochgeladen von Ulrike Potmesil

STRASSHOF/KORNEUBURG (mr). Die örtlichen Florianis befanden sich bei einem vermeintlichen Routineeinsatz am 17. Mai in großer Gefahr: Sie sollten in Strasshof einen vermutlich durch Selbstentzündung entstandenen Brand einer Blechgarage löschen, als ihnen plötzlich Granatsplitter um die Ohren flogen.
Der zum Vorfallszeitpunkt nicht anwesende Liegenschaftseigentümer hatte dort 46 Granaten gelagert, alles WK II Relikte, die er in der Natur gefunden und gesammelt hat - so seine Darstellung. Außerdem waren im Brandobjekt giftige Substanzen gelagert.
Der nach einem Schlaganfall in einem oö. Bezirksaltenheim betreute Senior bekannte sich schuldig.
Richter Bodner stellte das Verfahren wegen fahrlässiger Gemeingefährdung und Delikten nach dem Waffen- bzw. Sprengmittelgesetz probehalber vorläufig ein.

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