Gänserndorf-Süd
Gift-Spinnen terrorisieren Anwohner

Die Dornfingerspinne macht sich derzeit in Gänserndorf breit und verunsichert die Bewohner.
  • Die Dornfingerspinne macht sich derzeit in Gänserndorf breit und verunsichert die Bewohner.
  • Foto: Rainer Altenkamp
  • hochgeladen von Thomas Pfeiffer

In Gänserndorf werden die Bewohner von der giftigen "Dornfingerspinne" regelrecht attackiert, der Achtbeiner breitet sich dort zuletzt sehr stark aus.

GÄNSERNDORF-SÜD. Die unscheinbare Dornfingerspinne ist nur rund 15 Millimeter klein, ihr Biss kann allerdings für Menschen zu gröberen gesundheitlichen Problemen führen. Diese Spinnenart gibt es in Österreich schon lange und nur selten wird jemand von den Achtbeinern gebissen.

In Gänserndorf-Süd scheint dies allerdings derzeit etwas anders zu laufen. Rund um die Hochwaldstraße befindet sich ein Grundstück, dass schon länger nicht gemäht wurde. Ein Paradies für die Dornfingerspinne. Somit kommt es zu einer regelrechten Invasion in Süd. Viele der Bewohner könnten demnach nicht mal mehr ihre Post aus dem Postkasten nehmen, da diese mit Spinnweben der gefährlichen Art überhäuft sind und die Anwohner Angst davor haben, gebissen zu werden.

Die Folgen des Bisses

Allgemein ist der Biss selbst eher unscheinbar, fühlt sich an wie eine Brennnessel – daraus kann allerdings schnell ein nesselnder Abszess werden, der mit Antibiotika und Salben behandelt werden muss. Folgen wie Fieber, Schüttelfrost und Kreislaufbeschwerden können nach einem Biss ebenfalls auftreten. Experten sind sich aber einig, dass ein Biss der Dornfingerspinne nicht wesentlich schlimmer als ein Wespen- oder Bienenstich ist.  

Haben Sie schon einmal eine Dornfingerspinne gesehen?

"Melden Sie sich"

Der Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf ist das Spinnen-Problem mittlerweile bekannt. Sie empfiehlt der Bevölkerung sich zu melden. Denn erst dann könnte man weitere Maßnahmen einleiten. 
Vor rund 15 Jahren gab es österreichweit Probleme mit der Dornfingerspinne. Es kam zu mehreren Bissen über das ganze Land verteilt, die Gift-Hotlines der Spitäler liefen in der Hysterie heiß. Tödlich ist der Biss aber keinesfalls, auch die Rettung braucht man nicht gleich rufen, wenn man von einer Dornfingerspinne gebissen wird. 

Wie Sie eine Dornfingerspinne erkennen

Die Spinnen sind auffällig gelbrot gefärbt, die Männchen tragen einen dornförmigen Sporn am Mundtaster und erreichen ausgewachsen eine Größe von bis zu fünf Zentimetern. Das Nachttier verlasse ihren Kokon tagsüber nahezu nicht, aggressiv seien vor allem die Weibchen und das eigentlich nur Ende Juli bis Ende August, weil sie dann ihre Ei-Gelege verteidigen.

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