Grünes Licht für das Orther Haus mit Leben

Obfrau Elisabeth Kovacs mit ihrer Tochter Nanni und Stellvertreterin Maria Wambach freuen sich über das Go für das Projekt.
  • Obfrau Elisabeth Kovacs mit ihrer Tochter Nanni und Stellvertreterin Maria Wambach freuen sich über das Go für das Projekt.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Ulrike Potmesil

ORTH. Aus einer privaten Bewegung wird ein großes Projekt. Aus der Frage, die sich Elisabeth Kovacs, Mutter eines schwerbehinderten Kindes, stellte, wie die Betreuung des Mädchens aussehen werde, wenn sie selbst nicht mehr dazu in der Lage sein wird, entstand der Planungsprozess.
2015 gründete eine Gruppe Gleichgesinnter den Verein "Haus mit Leben" mit dem Ziel, ein neues Zuhause mit persönlicher Betreuung für behinderte und schwerstbehinderte Menschen zu schaffen. Nach drei Jahren der Vorplanung, Konzeptierund und Suche nach Fianciers kann Vorstandsmitglied Ronald Pelikan nun positive Nachrichten bekanntgeben. Das Land NÖ hat dem pädagogischen Konzept, dem Betreuungs- und Businessplan zugestimmt, das ist der Startschuss für die Realisierung des Hauses.

Jetzt geht es in die konkrete Planung, denn zwei Optionen werden geprüft. Die kleine Variante sieht ein Haus mit zwölf Wohnungen für Behinderte auf eigenem Grund des Vereins vor, die große soll mittels Wohnbauträger auf einem Grundstück der Österreichischen Bundesforste realisiert werden. "Wir sind bereits mit einem Bauträger in konkreten Gesprächen", informiert Pelikan. Die große Variante würde zudem 30 Wohnungen für betreutes und junges Wohnen sowie ein Tageszentrum, betreut vom Roten Kreuz, beinhalten.
Für die Finanzierung der zwölf Behinderten-Wohnungen wurde die Landesförderung zugesagt, die Betreuung und Verantwortung übernimmt der Verein. "Auch unsere Gemeinde unsterstützt das Projekt, man darf nicht vergessen, dass wir immerhin neun Arbeitsplätze schaffen", sagt Pelikan.

Orth will sich als soziale Modellgemeinde positionieren, beherbergt Orth doch ein Landespflegeheim, eine Johanniter-Station, ein Ärztezentrum und den internationalen Konzern Baxalta/Pfizer.
Mit Jahresende soll die Planung abgeschlossen sein, dann folgt die Ausschreibung, Pelikan rechnet mit Baustart im Jahr 2019/20 und Eröffnung 2021. Der Verein freut sich über neue Mitglieder und natürlich jede Form der Unterstützung. "Unser mittelfristiges Ziel ist 1000 Mitglieder", wirbt Pelikan für das ambitionierte Sozialprojekt.
Infos bei Vereinsobfrau Elisabeth Kovacs, 0664/5220983
www.hausmitleben.at

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