Kirche, Behörden, Firmen und Bevölkerung in den Fängen des Virus
Hamsterkäufe und strikte Maßnahmen

Dechant Wiesyk rät: "Gut Hände waschen!"
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BEZIRK (rm). "Wir halten uns an die zum Thema Coronavirus angeordneten Maßnahmen, die wir zum Teil nach Rücksprache mit Kardinal Christoph Schönborn übererfüllen", gibt Dechant Kazimierz Wiesyk bekannt. War ursprünglich geplant, Messen mit unter 100 Gläubigen durchzuführen, wobei Personen, die das 70. Lebensjahr wegen besonderer Gefährdung gebeten worden wären, dem Gottesdienst fernzubleiben, so bleiben seit Montag die Kirchen bis auf kurze Öffnungszeiten geschlossen. "Alle Veranstaltungen der Pfarren wurden bis auf Weiteres abgesagt bzw. verschoben", ergänzt der Geistliche. Die Maßnahmen hält er auch vom Ausmaß her für angebracht und notwendig, um die Epidemie unter Kontrolle zu bringen. "Das Wichtigste ist, häufiges Händewaschen", ist er überzeugt.
Reisetätigkeit minimiert
Bei der OMV werden Reisetätigkeiten der Mitarbeiter auf ein Minimum beschränkt. Große Veranstaltungen, Konferenzen und Trainings die im Zusammenhang mit Geschäftsreisen stehen, sollen vermieden werden. Interne Veranstaltungen ab einer Größe von 100 Personen werden abgesagt und Meetings in engen Räumen sollen vermieden werden. Bis auf notwendige Ausnahmen führen die Mitarbeiter nach Möglichkeit ihre Arbeit am eigenen Wohnort durch. Wer vor Ort bleiben muss wurde über Hygienemaßnahmen, die man selbst setzen kann, informiert. Reinigungsintervalle in den Büroräumen werden erhöht. Die Mitarbeiter werden werden regelmäßig über Aktualisierungen informiert.
Hamstern ist angesagt
Im täglichen Leben sind die Auswirkungen gewaltig. "Die Leute kaufen mehr als zu Weihnachten", stöhnt eine Angestellte im Lebensmittelhandel. Die Parkplätze waren am Wochenende Mangelware, das Personal kam kaum mit dem Nachschlichten der ausreichend vohandenen Waren nach. Nur bei manchen Artikeln, wie WC-Papier, Dosen und Nudeln gab es zeitweise Engpässe. Auch auf die Apotheken erfolgte ein Run, als ob der Weltuntergang bevorstünde, aber auch hier war, bis auf einzelne Medikamente gut vorgesorgt.

Autor:

Raimund Mold aus Gänserndorf

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