Blutrünstiger Vorfall
Hund reißt Bambi während Geburt in den Tod

Ein nicht-angeleinter Hund dürfte im Jagdgebiet von Haringsee ein Reh getötet haben während es sein Kitz auf die Welt bringen wollte. 

HARINGSEE (top). Eine Spaziergängerin musste während ihres Ausflugs im Jagdgebiet von Haringsee einen erschreckenden Fund machen. Der Jagdleiter Josef Breuer und Bürgermeister Roman Sigmund wurden darüber informiert und machten sich auf zur Stelle an dem das tote Tier gefunden wurde. Beim Eintreffen bot sich den Beiden ein entsetzliches Bild.

Hundeattacke nicht ausgeschlossen

Bei dem verendeten Reh handelt es sich um eine Gais (weibliches Reh) welche offensichtlich während des "Setzens" (Geburt) ihrer Kitze von einem wildernden Hund attackiert und bei lebendigem Leib angefressen wurde. Bei der Abgabe des Rehes in der Greifvogelstation Haringsee, wurde von der Ärztin Dr. Frey bestätigt, dass aufgrund der Bissspuren eine Hundeattacke nicht ausgeschlossen werden kann.

"Meiner mach so etwas nicht"

"Wir alle kennen die Aussagen von Hundebesitzern „meiner macht‘ so etwas nicht!“ zur Genüge. Es ist unfassbar, dass es immer noch unbelehrbare Hundebesitzer gibt, welche gerade jetzt in der Brut- und Setzzeit der Wildtiere ihre Hunde nicht an die Leine nehmen.“ so der Jagdleiter Josef Breuer.
„Leider ist dieser Vorfall wieder Beweis genug, dass die Leinenpflicht nicht als Schikane für Hundebesitzer verordnet wird, sondern genau solche Vorfälle verhindern soll.“ fügt Bürgermeister Roman Sigmund hinzu.

Autor:

Thomas Pfeiffer aus Gänserndorf

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