Marchegg und seine Brücke: Blick ins Jahr 2020

Visualisierung der geplanten Brücke 150 Meter flussabwärts des Zollwachedenkmals.
  • Visualisierung der geplanten Brücke 150 Meter flussabwärts des Zollwachedenkmals.
  • Foto: Betriebsges. Marchfeldkanal
  • hochgeladen von Ulrike Potmesil

MARCHEGG. In der Stadt wird noch debattiert, im Hintergrund wird bereits geplant. Die Marchegger Radbrücke wird die internationale Radwege Kamp-Thaya-March, Iron Curtain Trail sowie Eurovelo 13 verbinden und aus EU- beziehungsweise Landemitteln finanziert.
ÖVP-Gemeinderat Reinhold Schwab, erklärter Brückengegner, will den positiven Gemeinderatsschluss nicht hinnehmen. In einem Schreiben, das den Bezirksblättern vorliegt, informierte er Bürgermeister Gernot Haupt, seinerseits erklärter Brückenbefürworter, er werde gegen die Abstimmung Einspruch erheben. Seine Begründung: Auf dem Stimmzettel stand unter anderem: "Es entstehen der Gemeinde weder Kosten für die Errichtung noch für die Enthaltung." Das sei tendeziös.
Haupt weist darauf hin, dass der Text bei der Bürgerbefragung - die übrigens mit einem mehrheitlichen Nein beantwortet worden war - gleichlautend war. "Ich weiß nicht, gegen welchen Paragraphen der Gemeindeordnung ich verstoßen habe und warte noch auf eine diesbezügliche Antwort von Schwab."

Der Zeitplan

Im März kamen Vertreter Österreichs und der Slowakei in einer bilateralen Sitzung überein, sofort mit der Projektumsetzung zu beginnen. Man hat nun mit der Abstimmung des technischen Projekts, der Bewilligungsverfahren in beiden Staaten und der Modalitäten der Ausschreibung begonnen.
Anfang Mai wird das Gelände vermessen, die Detailplanungen können beginnen, Mitte 2020 soll die Brücke eröffnet werden.

Eckdaten der Fuß- u. Radwegbrücke Marchegg

• Hängebrücke (Stahltragwerk);
• Gesamtlänge des Brückenbauwerks 240 Meter; Fahrbahnbreite 4 Meter;
• direkte Anbindung an den Marchegger Hochwasserschutzdamm;
• Grobkostenschätzung 2,7 Millionen Euro
• Finanzierung bis zu maximal 85% aus EU-Fördermitteln (INTERREG-Programm SK-AT 2014-2020); die übrigen 15 % teilen sich das Land NÖ und der Kreis Bratislava;

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