Edith Klauser als erste Nationalparkdirektorin unter männlichen Pendants
Mit Erfahrung und Kompetenz für den Nationalpark

Edith Klauser engagiert für den Nationalpark.
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ORTH (rm). Die Position der Leitung des Nationalparks Donau-Auen wurde öffentlich ausgeschrieben.
Edith Klauser, eine gebürtige Niederösterreicherin, bewarb sich dafür und wurde mit Beschluss der Generalversammlung (Bund, Land NÖ, Stadt Wien) zur Direktorin des Nationalparks Donau-Auen bestellt. Sie ist somit seit 1. Februar 2019 die erste Nationalparkdirektorin Österreichs. „Mit Edith Klauser wird eine ausgewiesene Expertin den Nationalpark Donau-Auen leiten. Sie ist nicht nur Garantin für eine erfolgreiche Weiterentwicklung dieses österreichischen Naturjuwels, sondern steht gleichsam auch für Innovationsgeist und Naturverbundenheit. Nicht zuletzt zeichnet sie sich durch umfangreiche Fachkenntnisse aus und kann dabei auf ein dichtes nationales und internationales Netzwerk zurückgreifen,“ kommentierten die damals für die Nationalparks verantwortliche Bundesministerin Elisabeth Köstinger, der niederösterreichische Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und die Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima die Bestellung. 
Immer naturverbunden
Edith Klauser wuchs auf einem Bergbauernhof und als Älteste von fünf Kindern in Türnitz, südliches Niederösterreich, auf. Das Studium führte sie an die Universität für Bodenkultur und in diesen Jahren auch oftmals in die Donauauen. Schon in dieser Zeit lernte sie den künftig unter ihrer Leitung stehenden Nationalpark und die Region kennen und schätzen. Ihre breite naturwissenschaftliche Ausbildung in den Bereichen Botanik, Zoologie und Hydrobiologie in Kombination mit fundierten Kenntnissen in Betriebswirtschaft und Umweltmanagement qualifiziert sie besonders für diese Aufgabe. Nach ersten beruflichen Stationen im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft übernahm Edith Klauser 2007 die Leitung einer Sektion im damaligen Umwelt- und Landwirtschaftsministerium. Seit 2015 war sie im Rechnungshof in leitender Funktion tätig.
Naturlandschaft als Herausforderung
Die Sicherung der Lebensraum- und Artenvielfalt in dieser einmaligen Naturlandschaft, die stark von der Donau geprägt ist, stellt für Edith Klauser eine zentrale Herausforderung dar. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Umsetzung des neuen Managementplans, der für die nächsten neun Jahre die weitere nachhaltige Entwicklung des Nationalparks bestimmt. Als weitere Schwerpunkte ihrer Tätigkeit nennt Edith Klauser beispielhaft die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Nationalparkgemeinden und der Bevölkerung. Auch sehr wichtig ist ihr die Umweltbildung, ein für Familien und Kinder abgestimmtes Besucherprogramm und der Ausbau der Partnerschulprogramme.
Die Donau-Auen sind Teil eines großen Landschaftsschutzgebiets von internationaler Bedeutung. Daher möchte Edith Klauser auch die grenzüberschreitenden Kooperationen vor allem mit der Slowakei forcieren.
Das berufliche Leben von Edith Klauser war und ist von Teamarbeit gleichermaßen mit Frauen und Männern geprägt. Gerade im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes arbeitet sie mit vielen engagierten Expertinnen und Experten zusammen. Die klassische Männerwelt gehört hier allerdings längst der Vergangenheit an. Dies beweisen auch zahlreiche Frauen in Führungspositionen, wie die Umweltministerin, die zuständige Stadträtin in Wien, eine Eigentümervertreterin des Bundes etc. Für Edith Klauser sind vor allem Engagement, Kompetenz und Lösungsorientierung wichtige Parameter in der Zusammenarbeit, sie schätzt die hohe Professionalität des Nationalparkteams außerordentlich.

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