Nach der Familie kam die Kunst

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FRANZENSDORF (rm). Bereits im Kindesalter war Regina Unger, eine Künstlerin aus Franzensdorf, von Farben fasziniert. Damals war es schwierig, an Farben zu kommen. Als besonderes Erinnerungsstück bewahrt sie noch immer ihren alten Farbkasten auf. Bereits in der Schule wurden Reginas Zeichnungen als Lernobjekte für die Schüler präsentiert. Ihre Eltern förderten das Talent, aber das Angebot, auf ein Internat zu gehen, schlug sie aus. Sie wollten immer, dass die Bilder in Ausstellungen der Öffentlichkeit bekannt gemacht würden. Nach ihrer Heirat mit Hannes übersiedelte die Künstlerin von Breitstetten nach Franzensdorf und gebar dort einen Sohn und eine Tochter. Bis die beiden erwachsen waren, stellte sie ihre künstlerischen Ambitionen zurück, erst dann widmete sie sich wieder voll ihrer Malerei. Seit etwa zehn Jahren hat sie etwa130 Ausstellungen hinter sich, wobei sie sich in Miami, im Pariser Louvre und in zahlreichen Kunstmessen profilierte. Am 19. November kann man Bilder von ihr in der Hofburg bewundern. Auch an den Tagen der Offenen Ateliers nimmt sie regelmäßig teil. Da kann man in ihrem gemütlichen Eigenheim neben ihren Bildern auch die ausgezeichneten Holzarbeiten ihres Gatten Hannes besichtigen. Regina Unger hat verschiedene Ausbildungen hinter sich, weil sie die verschiedenen Techniken perfekt beherrschen möchte. Ihre Bilder zeugen von ihrer Verbundenheit mit den Farben und drücken ihre Emotionen und den Blick auf die besonderen Dinge im Leben aus.

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