Ostbahn Raasdorf - Marchegg: Fahrplanänderung von 23. bis 28. Mai

Bahnhof Siebenbrunn-Leopoldsdorf

BEZIRK GÄNSERNDORF. Der Ausbau der Bahnstrecke Wien – Bratislava wurde Ende September 2016 gestartet. Durch das Vorhaben, das sich von Wien Stadlau bis zur Staatsgrenze erstreckt, wird durch die Elektrifizierung und den großteils zweigleisigen Ausbau der Strecke eine bessere Bahnverbindung zwischen den Hauptstädten Wien und Bratislava erreicht. Die Bauarbeiten werden grundsätzlich bei laufendem Betrieb durchgeführt und die Planungen nehmen darauf Rücksicht, den Zugverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen. In bestimmten Bauphasen lassen sich Betriebseinschränkungen jedoch nicht gänzlich vermeiden. So bedingt der Einbau von drei Bauweichen im Bereich Wien Hausfeldstraße von 23. bis 28. Mai eine Sperre der Marchegger Ostbahn und die Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs für alle Regionalzüge zwischen Stadlau und Raasdorf sowie weitere Fahrplanänderungen.

Fahrplanänderungen Wien Stadlau – Raasdorf – Marchegg von 23. bis 28. Mai

· Alle Regionalzüge zwischen Wien Stadlau und Raasdorf werden im Schienenersatzverkehr mit Autobussen geführt und verkehren in Richtung Wien ab Siebenbrunn-Leopoldsdorf bzw. in Richtung Marchegg ab Raasdorf mit geänderten Verkehrszeiten.

· Die Regionalexpresszüge von Wien Hbf. nach Bratislava und umgekehrt werden zwischen Wien Stadlau und Marchegg ohne Aufenthalte über Gänserndorf und die Nordbahn umgeleitet. Es entfallen daher die Aufenthalte in Wien Hausfeldstraße, Siebenbrunn-Leopoldsdorf und Schönfeld-Lassee. Umleitungsbedingt kann es zu Verspätungen von bis zu sieben Minuten kommen.

· Wegen der Sperre der Marchegger Ostbahn und den dadurch umfangreichen Änderungsmaßnahmen im Zugverkehr verkehren die Regionalzüge von Marchegg nach Gänserndorf mit geänderten Verkehrszeiten.

Die Züge der S-Bahnlinie 80 verkehren planmäßig.

Kundeninformation

Die Kundeninformation zu den Fahrpanänderungen erfolgt durch Plakate an den Bahnhöfen, Durchsagen im Zug bzw. im Internet unter www.oebb.at. Auskünfte über ihre Reisemöglichkeiten erhalten unsere KundInnen anhand der ausgehängten Fahrpläne und unter Tel. 05-1717. Sonderfahrpläne mit geänderten Fahrplanzeiten und Information zu den Haltestellen der Schienenersatzverkehrsbusse sind in den Bahnhaltestellen und an den Haltestellen des Schienenersatzverkehrs ausgehängt. Wir bitten unsere Fahrgäste für diesen Zeitraum die geänderten Reisebedingungen zu berücksichtigen sowie Kundenwege, Hinweisschilder und Aushänge vor Ort zu beachten.

Projekt Stadlau – Marchegg – Staatsgrenze

Das Ausbauvorhaben sieht vor, die derzeit noch eingleisige Dieselstrecke von der Haltestelle Wien Erzherzog Karl-Straße bis zur Staatsgrenze - nächst Marchegg - zu einer zweigleisigen, elektrifizierten Hochleistungsstrecke auszubauen sowie die Streckengeschwindigkeit von derzeit maximal 120km/h auf eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 160km/h anzuheben. Bestehende Eisenbahnkreuzungen werden durch Über- bzw. Unterführungen ersetzt. Durch die Niveaufreimachung von Eisenbahnkreuzungen mittels Unter- bzw. Überführungen wird gleichzeitig auch die Verkehrssicherheit maßgeblich erhöht. Im Rahmen des Projekts erfolgt weiters eine Attraktivierung der Bahnhöfe und Haltestellen, wobei Zugangssituationen, Wegeleitsysteme und Reisenden-Informationssysteme umfassend modernisiert werden.
Bahnbegleitwege können von Fußgänger und Fußgängerinnen sowie Radfahrer und Radfahrerinnen gleichermaßen genützt werden. Künftig wird auch die Möglichkeit bestehen, Güterzüge von der Weststrecke über die Ostbahn ohne Traktionswechsel nach Marchegg und weiter in die östlichen Nachbarländer zu führen.

Nutzen des Projekts

Neben einer Verkürzung der Fahrzeit im Fernverkehr zwischen den beiden Hauptstädten ergeben sich auch Vorteile für die Pendlerinnen und Pendler durch eine mögliche Taktverdichtung. Die Fahrgäste erhalten attraktive Verkehrsstationen, die sich durch Bahnsteigdächer, transparente Wartekojen, neue Informati­onssysteme wie automatische Zugzielanzeigen, Lautsprecher und Monitore auszeichnen. Personendurchgänge bzw. niveau­freie Bahnsteigzugänge erhöhen die Sicherheit der Fahrgäste.

Details zum Projekt

Zweigleisiger Ausbau der bestehenden eingleisigen Eisenbahnstrecke (Länge Wiener Abschnitt: ca. 7,5 km, Länge Niederösterreichische Abschnitt: ca. 30 km)
Elektrifizierung der Streckengleise und einiger Bahnhofsgleise
Erhöhung der Streckengeschwindigkeit auf 160 km/h
Errichtung von Entwässerungsanlagen für Eisenbahnanlagen und Straßen
Umbau und Modernisierung der Hst. Wien Hirschstetten, Bf. Raasdorf, Hst. Glinzendorf, Bf. Siebenbrunn-Leopoldsdorf, Hst. Untersiebenbrunn, Bf. Schönfeld-Lassee, Hst. Breitensee, Bf. Marchegg
Errichtung der neuen Haltestelle (Mittelbahnsteig) „Wien Aspern“ im Bereich Mayredergasse. Diese Gemeinschaftsstation entsteht im Bereich Mayredergasse und ermöglicht ein bequemes Umsteigen zwischen U-Bahn (U2) und ÖBB
Umbau und Modernisierung Errichtung von Personendurchgängen in den Bahnhöfen Raasdorf, Siebenbrunn-Leopoldsdorf und Schönfeld-Lassee
Herstellung von Über-, und Unterführungen statt Eisenbahnkreuzungen
Im Wiener Abschnitt wird mit der Haltestelle Wien Aspern eine neue Verknüpfungsstation zwischen der ÖBB-Strecke und der Wiener U-Bahnlinie U2 entstehen.

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