Hohenau gestaltet Platz um March-Thaya-Zentrum
Park mit Wasser, Naschhecke und Unkraut

So wird der neue Park um das March-Thaya-Zentrum  aussehen.
  • So wird der neue Park um das March-Thaya-Zentrum aussehen.
  • Foto: ZT Franz Paikl
  • hochgeladen von Ulrike Potmesil

HOHENAU. Ökologisch mit heimischen und standortgeeigneten Pflanzen, plus: das Element „Wasser“ ist Pflicht. Das waren die Vorgaben für den alten Park und zukünftigen Grünraum rund um das neue March-Thaya-Zentrums in Hohenau.

Im Sommer begann die Hohenauer Firma Fidler mit dem Abriss der Wege und des alten Springbrunnens. Seit 7. September sind die Arbeiten zu Beleuchtung, Wasser und Strom im Gange. Parallel dazu werden die geschotterten Hauptwege neu gestaltete. Rund um das March-Thaya-Zentrum wird eine Holzterrasse aus heimischer Lärche geschaffen.

Neben Nutz- und Landschaftsrasen sollen jedenfalls hitze- und trockenheitsverträgliche Gehölzegruppen im Klimawald etabliert werden. Ebenso soll noch heuer ein Schmetterlingsgarten im neuen Park entstehen. Dabei handelt es sich um einen Mix aus unterschiedlichen Saatgutmischungen sowie Gehölzen. Dieser Lebensraum dient als Futterquellen für Schmetterlinge, aber auch für zahlreiche andere Tierarten. 

Unkraut muss sein

Wildkräuter brauchen 4 bis 8 Wochen Zeit, ehe sie keimen. Das spontan wachsende Unkraut ist jedoch schon nach 2 bis 3 Wochen sichtbar. Eine neu ausgesäte Wildblumenwiese blüht erstmals nach einer Überwinterung. "Beim flüchtigen Betrachten sieht der Laie im Aussaatjahr nur Unkraut. Das gehört so!", betont Gaida.

Wildsträucher als Solitär- oder als Heckenpflanzen geben der Fläche nördlich der B 49 Form und und Sichtschutz. Ihre Blüten und Früchte sind ein zusätzlicher Schmuck und Lebensgrundlage für zahlreiche Vögel und Insekten.  Motorikelemente, Naschhecken und Ruhemöglichkeiten sind ebenfalls angedacht.

Pavillon für Veranstaltungen

Im nächsten Jahr soll das Projekt dann fortgesetzt und fertiggestellt werden. An der südwestlichen Ecke ist als Podium für Festveranstaltungen, ein Pavillon, vorgesehen. Gaida: "Hier können von Lesungen, über Verköstigungen, bis hin zu Konzerten viele Veranstaltungen stattfinden."
Die Gesamtkosten werden sich bei einer halben Million Euro bewegen.

Das Thema „Wasser“ soll auf jeden Fall in der Nähe des March-Thaya-Zentrums eine Rolle spielen, noch liegt dazu kein konkreter Plan vor. "Wir lassen mal eine Diskussionsgrundlage vom Profi ausarbeiten", meint Gaida zu diesem umstrittenen Thema.

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