"Pfusch am Bau" in Rutzendorf

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RUTZENDORF. Günther Nussbaum rückt erneut aus, um dem „Pfusch am Bau“ den Garaus zu machen. Die überaus erfolgreiche ATV-Eigenentwicklung, die mittlerweile auch auf RTL2 mit „Die Bauretter“ einen Ableger hat, läuft bereits in der 10. Staffel. Der ATV-Bausachverständige hat in vergangenen 70 Folgen bereits 150 Häuser und Wohnungen unter die Lupe genommen und sich auf die Jagd nach Schimmel, falsch eingebauten Dampfbremsen und morschen Dachkonstruktionen gemacht. Die letzte Staffel im Herbst 2014 erreichte im Schnitt 149.000 Seher und einen Marktanteil von 8,0 % bei den 12- bis 49-Jährigen.

Günther Nussbaum sucht in seiner Sendung die Schuldigen für „Pfusch am Bau“ und verlangt Wiedergutmachung für seine Klienten. Auch in dieser Staffel können sich die Seher nicht nur auf neue Fälle freuen, Nussbaum fährt auch bei Baustellen vor, die er bereits begutachtet hat und checkt, wie sich der Bau weiterentwickelt hat. Wurde saniert? Hat nun alles seine Richtigkeit?

Folge 7:

Im Niederösterreichischen Rutzendorf wollte sich die Lehrerin und begeisterte Dressur-Reiterin Monika Fronk einen Traum erfüllen und eine Reithalle errichten lassen. Sie fand einen Generalunternehmer aus der Region, der ihr eine gebrauchte Industriehalle verkaufte. Mit Fundament und allem Drum und Dran belief sich der erste Kostenvoranschlag auf 48.000 Euro. Anschließend wünschte sich Frau Fronk noch als Erweiterung einige Pferdeboxen und war auch bereit dafür mehr zu zahlen, in Summe knapp 100.000 Euro. Doch als die Schlussrechnung kam, staunte sie nicht schlecht: Der Generalunternehmer wollte plötzlich weit über 200.000 Euro! Damit aber nicht genug, denn die Halle ist nicht einmal ansatzweise fertig. Und das was fertig ist, strotzt vor Fehlern.

Auch Bausachverständiger Günther Nussbaum staunt nicht schlecht. Bei diesem eigentlich recht simplen Bauwerk wurde alles falsch gemacht. Das Beton-Fundament ist bereits wenige Monate nach der Errichtung von tiefen Rissen durchzogen und außerdem für die freie Bewitterung untauglich ausgeführt. Genauso wie die Stahlkonstruktion, die schon jetzt komplett verrostet ist. Da fällt die mangelhaft ausgeführte Versickerungsanlage kaum noch ins Gewicht, die das ohnehin schon schwache Fundament zu unterspülen droht.

Trotz der offensichtlichen Mängel weißt der Bauunternehmer jede Verantwortung von sich und beschuldigt stattdessen Frau Fronk, dass sie ihre Rechnungen nicht zahlen würde. Diese ist mittlerweile mit ihren Nerven am Ende und leidet durch den Stress an einem Burn-Out. Zu allem Überfluss sind auch noch die Verträge ziemlich undurchsichtig, was den Streitfall nicht einfacher macht. Kann Günther Nussbaum hier noch helfen?

Autor:

Katharina Zier aus Gänserndorf

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