Valentinstag
So findet Gänserndorf die Liebe: Online verliebt

Die Matznerin Julia und ihr Maximilian aus der Donaustadt. Tinderlove vom Feinsten!
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  • Die Matznerin Julia und ihr Maximilian aus der Donaustadt. Tinderlove vom Feinsten!
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Ulrike Potmesil

BEZIRK GÄNSERNDORF. "Als Maximilian und ich das Profil des jeweils anderen durchforsteten und schlussendlich beide nach rechts wischten, wussten wir noch nicht, dass wir uns so sehr ineinander verlieben würden", schwärmt die Matznerin Julia. Die beiden fanden über das Dating-Portal Tinder zueinander.
Mit einem Wisch nach links oder rechts wird entschieden, ob das vorgeschlagene Profil den eigenen Ansprüchen gerecht wird.

Feuriger Funke sprang über

"Ein reger, wochenlanger Nachrichtenaustausch fand statt, bevor wir unser erstes Date in einer Pizzaria in der Wiener Innenstadt hatten, auf das noch viele weitere Zusammenkünfte folgen sollten", erzählt Julia.
Die jungen Leute begannen sich nun in der Realität kennen zu lernen, was für beide faszinierend war. Und wie bei jeder Liebesgeschichte sprang natürlich auch bei der Matznerin und dem Donaustädter ein ziemlich feuriger Funke über.
Ein Brief wie aus Kindertagen, mit der Frage „Willst du mit mir gehen?“ und Antwortmöglichkeiten zum Ankreuzen, machte unsere Beziehung dann offiziell, schwärmt Julia über diese liebevolle Idee ihres Maximilian.
Das verliebte Paar verbringt seither Tag und Nacht zusammen. Sie schafften es in dieser kurzen Zeit ihrer jungen Beziehung sogar, bereits gemeinsame Urlaube zu machen.
Die junge Dame aus Matzen zeigt sich überglücklich," wir sind jetzt ein knappes Jahr zusammen und noch immer Hals über Kopf in einand verliebt. Ein wunderschönes, nicht zu beschreibendes Gefühl!"

Im Gleichklang

"Wenn man so wie ich, ständig in der Tanzszene unterwegs und nie wirklich an einem Ort ist, nebenbei auch noch jede freie Minute für das eigene Training nützt, fehlen dir einfach die Kontakte nach außen", erzählt der Gänserndorfer Christoph über seinen Alltag.
Ausgerechnet eine junge Tänzerin aus Linz hat es ihm dann angetan, aber wie ran kommen? Ganz einfach, herausfinden ob sie nicht auch auf Snapchat registriert ist und sie dort dann adden.
Sandra aus Linz hat sich gefreut, im virtuellen Freundeskreis von Chris willkommen zu sein, ist sie doch selbst, wenn auch um einiges kürzer, in der Szene als er. "Chris ist nicht nur mein tänzerisches Vorbild, ich fand ihn auch sonst immer sehr sympathisch. Mir war gar nicht bewusst, dass ich ihm aufgefallen bin", erzählt die Linzerin.

Snap-gechattet

Mit Snapchat lernten sich die beiden ein wenig näher kennen, immer nur ganz kurz, denn nach zehn Sekunden werden die mit Filtern überlagerten Schnappschüsse, die hin und her geschickt werden, auch schon wieder vom System gelöscht. "Ein bissl stressig, aber sehr lustig und man bekommt ein klein wenig einen Eindruck von einander", erzählt Chris.

Realitätsnahes Flirten

"Ständig online zu sein war uns aber eh bald zu wenig, wir verlegten uns auf's Telefonieren, trafen uns immer öfter auf diversen Tanzturnieren und suchten dort, wenn es unsere Zeit zugelassen hat, längere, persönliche Plaudereien.
Wir haben diese Momente unendlich genossen", erinnert sich Sandra lächelnd.
Bei der Staatsmeisterschaft in Korneuburg 2017, hat es dann tatsächlich gefunkt und zwar so richtig.
Chris: "Sandra saß in diesem wunderschönen, blauen Kleid in den Zuschauerreihen und ich sollte eine Höchstleistung abliefern, während sie mich das ganze Turnier über, nicht aus den Augen gelassen hat..."
Heute führen sie eine ziemlich prickelnde Wochenendbeziehung, "schön und vor allem aufregend". Und ja, Snapchat ist noch immer mit von der Partie, aber nicht mehr ganz so intensiv!

Singlebörse.at

Die beiden Paare sind zwei von vielen Gänserndorfern, die sich über Online-Dating-Plattformen kennengelernt haben und die Zahl der User von singleboerse.at, Tinder & Co. steigt.
Wie die Gänserndorfer in Liebesdingen ticken, hat singlebörse.at nun herausgefunden:
91,12 Prozent aller Fotos niederösterreichweit, auf denen sich umarmt und geherzt wird, wurden von den weiblichen Singles in Gänserndorf hochgeladen.
“Ich weise dir den Weg” - das denken sich wohl die Gänserndorfer: Fotos mit Laternen wurden ausschließlich von Singles aus unserem Bezirk hochgeladen.
Auffallend: 63,73 Prozent der Fotos mit Frühstückssandwiches wurden von Männern aus Gänserndorf hochgeladen. Vielleicht wollen sie damit zeigen, dass sie auch Frühstück machen können, sollte eine Dame bei ihnen nächtigen?
Kompatibel sind Frauen und Männer aus dem Bezirk, wenns ums Feiern geht, denn Fotos aus Diskotheken und Clubs werden fast gleichermaßen von Frauen (48,93%) und Männern (51,07%) gepostet.
Alle weiblichen Online-Daterinnen über 55 mit einem trendigen Bob Cut stammen aus Gänserndorf.

Tipps fürs Dating

Ein paar allgemeine Tipps, um mit seinen Dating-Profilbildern den größtmöglichen Erfolg zu haben - das könnte vor allem für jene interessant sein, die sich vor dem Valentinstag noch bei einer Dating-Plattform registrieren möchten:
Online-Dating-Bilder sollten so viel Ihrer Persönlichkeit wie möglich zeigen, um möglichen Dates einen guten Einblick in das eigene Leben zu verschaffen. Also, nicht nur Selfies verwenden, sondern Bilder, die Hobbies und Ihre aktive Seite zeigen. Ungefähr 4-5 Bilder mit unterschiedlichen Motiven versprechen den größten Erfolg
Dinge, die vermieden werden sollten: Snapchat-Filter, zu viel unkenntlich machende Bildeffekte und Accessoires, die das Gesicht verdecken (wie große Sonnenbrillen). 
Auch wenn Gruppenfotos allgemein in Ordnung sind (etwa mit der Familie - dies kann durchaus positive Assoziationen hervorrufen), sollte ganz klar durch andere Bilder kenntlich gemacht werden, wer der Inhaber des Profils ist.
Ganz allgemein: Seien Sie offen, ehrlich und freundlich. Vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit sehnen sich sehr viele Singles nach Nähe und einer neuen Partnerschaft - es herrscht zurzeit Hochkonjunktur auf den Dating-Plattformen.

Die Matznerin Julia und ihr Maximilian aus der Donaustadt. Tinderlove vom Feinsten!
Mit Snapchat geschnappt: Christoph aus Gänserndorf und seine Sandra aus Linz.
Autor:

Ulrike Potmesil aus Gänserndorf

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