Spatenstich für neue HTL Zistersdorf

Spatenstich mit hochrangigen Politikern. Bügermeister Wolfgang Peischl und sein Team waren sichtlich erleichtert.
  • Spatenstich mit hochrangigen Politikern. Bügermeister Wolfgang Peischl und sein Team waren sichtlich erleichtert.
  • Foto: Braun
  • hochgeladen von Ulrike Potmesil

ZISTERSDORF (mb/up). Der Startschuss ist gefallen. Am Montag fand die Spatenstichfeier für die neue HTL und Veranstaltungshalle von Zistersdorf statt. Der Neubau wird auf dem Grundstück entstehen, auf dem noch vor wenigen Wochen das Kulturhaus stand. Er wird sowohl für Veranstaltungen als auch den HTL-Unterricht genützt werden.

Einzug 2018

Die Kosten für Abbruch und Neubau werden auf 6,5 Millionen Euro geschätzt. Die Finanzierung erfolgt durch Gemeinde und Land. Die Arbeiten von Abbruch und Bau werden seit Schulschluss im Juni bis zum Sommer 2018 durchgeführt. Nach einem Schuljahr der fünf HTL-Jahrgänge in der benachbarten Landesberufsschule soll im September 2018 mit dem HTL-Unterricht im neuen Gebäude begonnen werden. Die kurze Bauzeit ergibt sich aus dem Umstand, dass vorrangig Holz als Baustoff eingesetzt wird.

Lehrlingsheim

Das alte Gebäude entsprach aus mehreren Gründen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Neben dem erforderlichen Renovierungsbedarf – das Kulturhaus wurde 1973 eröffnet und 1995 saniert – waren die (für den Unterricht in zu geringer Anzahl vorgegebenen) Schulklassen auf drei Geschoße verteilt, der im ersten Obergeschoß angeordnete Veranstaltungssaal war nur über Stufen zu erreichen. Bis zum Abschluss des Rohbaus Mitte der Sechzigerjahre sollte das Haus übrigens ein Lehrlingsheim werden, wurde dann ab 1970 zum öffentlichen Gebäude mit Mehrfachnutzung umgeplant und für Veranstaltungen und die Sonderschule genutzt. Auch ein Restaurant und ein kleines Hallenbad waren hier untergebracht.
Planung seit 2008
Zahlreiche politische Prominenz kam zum Spatenstich. Landesrätin Barbara Schwarz betonte, dass es richtig war, "nicht mit einem Schnellschuss die erste Idee umzusetzen, sondern genau zu planen. Damit entsteht nun im Land NÖ ein Vorzeigeprojekt, das Schule und Gemeinde verbindet".

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