Stadtsaal 2.0: neue Pläne

Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec
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GROSS-ENZERSDORF. Eigentlich war die Entscheidung getroffen, das Architekturbüro Kronaus hatte den Wettbewerb zur Planung der neuen Stadtsäle gewonnen, nun muss doch umgeplant werden.
"Wir haben uns tatsächlich mit dem derzeitigen Pächter des Wirthauses einigen können und die Vereinbarung getroffen, dass er mit Ende des Monats aus der Vereinbarung aussteigt. Das war zum Zeitpunkt des Architektenwettbewerbs noch nicht absehbar", erklärt Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec. Kronaus hat nun einen zweiten Planungsauftrag bekommen, denn das Lokal neben dem Stadtsaal und die Wohnung oberhalb stehen jetzt ebenfalls für das Gesamtkonzept zur Verfügung.
Das ursprünglich geplante Grundkonzept soll jedoch beibehalten werden: Altes wird mit Neuem verbunden. Das Projekt ist Teil des Stadterneuerungsprozesses und läuft mit Bürgerbeteiligung. "Es waren vor allem die Groß-Enzersdorfer selbst, die den alten Stadtsaal identitätsstiftend für die Stadt sehen und in seiner äußeren Optik erhalten wollen", sagt Obereigner.
Das Innere wird zeitgemäß adaptiert, barrierefrei und multifunktional gestaltet. Zudem wird im Burghof an der Stadtmauer ein zweiter Saal, der maximal 400 Personen fassen soll, errichtet.
Das Gesamtprojekt inklusive Platzgestaltung, Zufahrt und Parkplatz wird mit 6 Millionen Euro beziffert. Es wird laut Obereigner in Teilabschnitten entstehen, als frühestmöglichen Baubeginn nennt sie Frühling 2019.

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