Verkehrsgipfel in Süd

Bürgermeister Robert Michl präsentierte seine Ideen den Anrainern.
  • Bürgermeister Robert Michl präsentierte seine Ideen den Anrainern.
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  • hochgeladen von Ulrike Potmesil

Die Bewohner der Neusiedlerstraße haben die Rasereien satt. Sie wollen Taten sehen.

¶ GÄNSERNDORF SÜD. „Alles was wir wollen ist, dass die Leute 50 km/h durchs Ortsgebiet fahren.“ Der Wunsch der Neusiedlerstraßen Bewohner ist nachvollziehbar und dennoch so fern.
Die aktuelle Verkehrsmessung, zeigte Spitzengeschwindigkeiten von 125 km/h. Die Gemüter brodeln angesichts solcher Zahlen. Auf Initiative der Familie David trafen sich die Anrainer der Neusiedlerstraße mit Bürgermeister Robert Michl und Vizebürgermeister Josef Daubeck. Zur inhaltlichen Verstärkung brachten die politischen Vertreter BH-Stellvertreter Wolfgang Merkatz, Kontrollinspektor Weiss von der Polizei und Bauamtsmitarbeiter Brantner mit. Gemeinsam wollte man Möglichkeiten erörtern, wie das Ziel erreicht werden könnte.
Maßnahmen
Bauliche Maßnahmen haben eine längere Vorlaufzeit und sind mit einigen Komplikationen verbunden. Für eine Verschwenkung der Straße müsste man Gründe von Stift Schotten erwerben. Die Errichtung eines Gehweges scheitert an einem Formalakt. Elf von 18 Anrainern der Neusielderstraße haben die erforderlichen Flächen noch nicht der Gemeinde abgetreten.
Von der Errichtung von Bodenschwellen rät BH.Stv. Merkatz ab: „Das führt nur zu einer punktuellen Verlangsamung. Die direkten Anrainer aber leiden unter vermehrter Lärmbelästigung.“

Fazit des Abends
Eine rasche Hilfestellung wird die optische Verschmälerung der Straße sein. Der Mittelstreifen wird nachgezogen. Weiters soll mittels Bodenmarkierung nochmals auf die 50 km/h Beschränkung hingewiesen werden. Exekutivbeamte werden weiterhin punktuell mit der Radarpistole stehen.
Die bereits angebrachte Geschwindigkeitsanzeige bei der Ortseinfahrt soll durch eine zweite bei der Kreuzung Siedichfür ergänzt werden. Vorausgesetzt der Gemeinderat macht dafür ca. 2.100 Euro locker. Denn für Verkehrsberuhigende Maßnahmen wurden nur 5.000 Euro für ganz Gänserndorf im Budget eingeplant.
Radarbox in Aussicht
Als Erfolg des Abends kann aber die Ankündigung des Bürgermeisters gewertet werden sich um eine Radarbox zu bemühen. „Wir werden das Verfahren in Gang setzen und sehen was die Sachverständigen sagen.
Karina Seidl

Autor:

Ulrike Potmesil aus Gänserndorf

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