Wird wertvolles Wasser knapp?

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BEZIRK. "Im Marchfeld wurden in den vergangenen zwei Wochen zehn Millionen Kubikmeter Wasser für die Beregnung benötigt", sagt Wolfgang Neudorfer von der Betriebsgesellschaft Marchfeldkanal. Noch ist sowohl im Marchfeld, als auch der nördlichen Ostregion ausreichend Beregnungs- und Grundwasser vorhanden. Das bestätigen auch die Bürgermeister des nördlichen Weinviertels. "Allerdings werden die Wasser-Vorräte mehrmals täglich überprüft", informiert Bürgermeister Helmut Arzt, Hauskirchen. "Wertvolles Trinkwasser wird verplempert, wenn es für die Beregnung aus Hydranten abgezapft wird", ärgert sich ein Bewohner aus Dobermannsdorf. "In Notsituationen war das auch früher schon so. Mit der Gemeinde abgestimmt, wird notiert wie viel Wasser entnommen wurde und extra dafür bezahlt", stellt Bürgermeister Eduard Ruck den Vorwurf richtig. "Dennoch weisen wir die Bevölkerung darauf hin, sorgsam mit Wasser umzugehen", ergänzt Ruck. "Dem "notreif" gewordenen Getreide hilft Beregnung ohnehin kaum mehr. Hackfrüchte und Gemüse sind mit Bewässerung und eventuell späterem Regen vielleicht noch zu retten", beschreibt Bezirksbäuerin Christine Zimmermann die dramatische Situation für die heurige Ernte. ^Manuela Braun

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